Drucker-KV: GPA-djp fordert Arbeitgeber auf, Lösungen zu ermöglichen, nicht zu verhindern

Gewerkschaftliche Aktionen werden fortgesetzt

Wien (OTS) - (GPA-djp). Nach mehr als acht Monaten Verhandlungen
hat der Hauptvorstand des Verbandes Druck & Medientechnik weitere Verhandlungen zu einem einheitlichen grafischen Kollektivvertrag ("Drucker-KV") gestern Abend einseitig abgelehnt. "Die Arbeitgeber versuchen seit Monaten einen Abschluss der Verhandlungen zu verhindern. Wir fordern den Hauptvorstand auf, diesen Abbruch zu revidieren und erwarten vom Präsidium, umgehend an den Verhandlungstisch zurückzukehren", sagt der Verhandlungsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Franz Bittner. ++++

Das noch gültige Angebot des Arbeitgeberverbandes an die Gewerkschaft ist das Verhandlungsergebnis vom August 2009, das von vielen Funktionärinnen und Funktionären aufgrund des wenig vertrauensbildenden Verhaltens der Arbeitgeber inzwischen abgelehnt wurde. Der Verband Druck & Medientechnik droht, seine Kollektivvertragsfähigkeit zurück zulegen und sich aus den Gestaltungsmöglichkeiten von Kollektivverträgen, Lohn- und Gehaltsverhandlungen zurückziehen. "Wir lassen uns sicher nicht erpressen. Alle bisher beschlossenen gewerkschaftlichen Maßnahmen werden selbstverständlich weitergeführt. In der kommenden Woche werden wir mit dem Zurückfahren von Überstundenleistungen in einzelnen Betrieben beginnen. Für 11. November 2009 wird eine Konferenz in Wien einberufen, bei der über die weitere Vorgehensweise und weitere gewerkschaftliche Aktionen beraten wird", so Bittner abschließend.

ÖGB, 5. November 2009 Nr. 659

Rückfragen & Kontakt:

GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001