- 04.11.2009, 12:10:47
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BZÖ-Bucher für Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen durch verpflichtende Studieneingangsphasen mit Eignungsprüfung
Leistungsprinzip muss auch für Studierende gelten
Wien (OTS) - "Das Chaos an den österreichischen Universitäten
weitet sich immer mehr aus. Die Regierung hat keine klare Linie und
kein Konzept. Und Wissenschaftsminister Hahn ist nicht mehr in der
Lage, die Probleme an den Universitäten in den Griff zu bekommen.
Daher muss Hahn sofort abberufen und ein fähiger Minister eingesetzt
werden", erklärte heute Bündnisobmann, Klubobmann Josef Bucher im
Rahmen einer Pressekonferenz mit dem stv. Klubobmann Ewald Stadler
und legte seitens des BZÖ einen konkreten Vorschlag für die Lösung
der Uni-Misere vor.
Bucher: "Erstens: Wiedereinführung der Studiengebühren, die aber zu
hundert Prozent den Universitäten zugute kommen müssen. Zweitens:
Durch die Studienbeihilfe, die über das Transferkonto zu regeln ist,
muss sichergestellt werden, dass auch sozial Schwache studieren
können. Drittens: Einführung von Zugangsbeschränkungen in der Form,
dass für jedes Studium eine verpflichtende Studieneingangshase mit
zwei Semestern und anschließender Eignungsprüfung eingeführt wird.
Die Eignungsprüfung entscheidet, ob man das gewählte Studium
fortsetzen kann oder nicht."
Der Bündnisobmann argumentiert, dass auch für Studierende das
Leistungsprinzip zu gelten habe. In diesem Zusammenhang zeigt Bucher
kein Verständnis für "linke Berufsdemonstranten die leistungswillige
Studenten am studieren hindern, den Unibetrieb lahmlegen und das
gesamte Land in Geiselhaft nehmen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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