Neues Volksblatt: "Lösungen" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 3. November 2009

Linz (OTS) - Das Ausländerthema ist ein politisches Fass ohne Boden. Jede Gruppe, jede Partei, jeder Einzelne geht von seinem Standpunkt und seiner Sicht der Dinge aus, dementsprechend vielfältig sind die Forderungen und Vorschläge. Die Bandbreite reicht von "nur herein, Österreich ist ein reiches Land, alle Menschen sind gut, man muss sie nur ausreichend unterstützen" bis "hinaus mit den kriminellen Schmarotzern, die unseren bescheidenen Wohlstand vernichten".
In der Mitte stehen Politikerinnen und Politiker, die zwischen diesen Extremen einen gangbaren Weg suchen müssen. Wie Innenministerin Maria Fekter, die gerade in den letzten Tagen wieder erfahren musste, dass allen recht getan wirklich eine Kunst ist, die niemand kann. In Ausländerfragen kann man es eigentlich gar niemandem recht machen. Dass die Minister mit ihrer konsequenten Politik - Asyl für jene, die Hilfe wirklich brauchen, aber nein zum ungeregelten Zuzug - einen guten Weg verfolgt, zeigt die Kritik von links und rechts. Der Weg der Mitte ist meistens der bessere.
Wobei jene am lautesten schreien, die plötzlich verstummen, wenn Lösungen gefragt sind, die menschlich vertretbar, politisch durchsetzbar und den Bürgern
zumutbar sind. Lösungen,
wie sie Fekter zustande gebracht hat.

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