ÖH: Guten Morgen, Herr Faymann - wir brauchen neue Lösungen!

Kanzler fällt Studierenden in den Rücken

Wien (OTS) - Völlig verständnislos zeigt sich die ÖH-Bundesvertretung angesichts der Aussage von Kanzler Faymann, dass eine "Art von Zugangsregelungen" notwendig wäre. "Faymann hat anscheinend gar nichts aus den Protesten der vergangenen Tage gelernt", ärgert sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Nach 10 Jahren völlig verfehlter Bildungspolitik seitens der ÖVP und Vogel-Strauß-Politik der SPÖ wacht diese nun auf und begeht genau dieselben fatalen Fehler", erzürnt sich Maurer.

"Österreich hat nach wie vor zu wenige Studierende - nicht zu viele", erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig. "Wir liegen bei den StudienanfängerInnen 15 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt", so Maltschnig.

"Statt sich ständig auf die Studierenden auszureden, muss die Regierung endlich die notwendigen Mittel für die Hochschulen bereitstellen und die richtigen Prioritäten setzen", fordert Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertetung. "Nachdem 50.000 Studierende auf den Straßen für einen Kurswechsel demonstriert haben weiterhin von Zugangsbeschränkungen zu reden, ist purer Zynismus", so Wallerberger .

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