Swoboda: Russland und Ukraine müssen Probleme rasch lösen - Versorgungssicherheit in Europa muss gewährleistet sein

Türkei wichtiger Partner Europas in Energiefragen

Wien (OTS/SK) - Zu den vom russischen Ministerpräsidenten Putin angedrohten Gaslieferengpässen merkt der Vizepräsident der S&D-Fraktion, Hannes Swoboda, an, dass "beide Seiten, Russland sowie die Ukraine, aufgefordert sind, das Problem rechtzeitig zu lösen, denn die Differenzen dürfen nicht auf dem Rücken Resteuropas ausgetragen werden". "Vor allem müssen jetzt die von der EU finanzierten Maßnahmen in der Ukraine rasch umgesetzt werden", so Swoboda am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Darüber hinaus müsse noch im November eine klare Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland getroffen werden, um die Gaslieferungen für diesen Winter sicherzustellen. ****

"Im Energiebereich zeigt sich, dass Europa auch andere Partner braucht und man sich bei der Gasversorgung nicht auf Russland allein verlassen darf", erläuterte Swoboda. Deshalb sei es wichtig, auch mit der Türkei neue Wege der Partnerschaft zu finden, ohne die Beitrittsverhandlungen fortzuführen. "Die Türkei ist gerade in Energie-Fragen ein wichtiger Partner für Europa. Wir müssen daher die Beziehungen stärken und Wege finden, die beide Seiten zufriedenstellen, ohne die Beitrittsverhandlungen ergebnislos in die Länge zu ziehen", so Swoboda abschließend. (Schluss) bg/mp

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