Bures: Forschung ganz entscheidend für Zukunft und Wohlstand Österreichs

"Lange Nacht der Forschung" soll junge Menschen für Forschung und Entwicklung begeistern

Wien (OTS/SK) - Zum dritten Mal findet kommenden Samstag die
"Lange Nacht der Forschung" statt - und das dank der großen Beteiligung von Universitäten, Unternehmen und Forschungsstätten "noch größer und breiter" als bisher, so Infrastrukturministerin Doris Bures am Montag bei einer Pressekonferenz im Wiener "Haus der Forschung". Für die SPÖ-geführte Regierung hätten Forschung, Entwicklung und Technologie "sehr hohen Stellenwert", so Bures, die klarmachte, dass Forschung und Entwicklung (F&E) "ganz entscheidend sind für die Zukunft und den Wohlstand Österreichs". Österreich habe bezüglich F&E einen klaren Aufholprozess hingelegt, derzeit rangiere man am sechsten Platz der innovativsten Volkswirtschaften Europas. Erklärtes Ziel sei es, unter die Top drei vorzustoßen, so Bures, die bekräftigte, dass es dazu auch die "klügsten Köpfe" brauche. Daher sei es enorm wichtig, junge Menschen für F&E zu begeistern - die "Lange Nacht der Forschung" leiste dazu einen entscheidenden Beitrag, so Bures. ****

Um unter die Top drei der innovativsten Volkswirtschaften Europas zu kommen, bedürfe es der "richtigen Instrumente, einer klug eingesetzten Forschungsförderung, für die wir uns voll engagieren, sowie innovationsfreudiger Unternehmen und einer gemeinsamen Forschungsstrategie 2020, an der wir arbeiten", unterstrich Bures. Es sei von entscheidender Bedeutung, junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen zu begeistern, so Bures, die hier auf wichtige Projekte, wie z.B. die "Kinderuni" verwies. Die Lange Nacht der Forschung solle helfen, "den Forschergeist zu wecken und am Brennen zu halten", so Bures bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wissenschaftsminister Hahn, Wirtschaftsminister Mitterlehner und dem Ratsvorsitzenden für Forschung und Technologieentwicklung, Knut Consemüller.

Freilich dürfe auch nicht auf die kreativen und intellektuellen Potentiale der Frauen verzichtet werden, so Bures, die unterstrich, dass es gelte, "mehr Frauen für Forschung und Technik zu gewinnen". Dies sei nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern bestimme auch maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg des Landes, ergänzte die Infrastrukturministerin. Sie wünsche sich, dass die Lange Nacht der Forschung eine Aufbruchstimmung für Forschung und Entwicklung mit sich bringe. Dies sei für Wachstum und Beschäftigung von zentraler Bedeutung, so Bures.

Bei der heurigen "Langen Nacht der Forschung" werden am 7. November in vielen Städten Österreichs an 99 Standorten 570 verschiedene Projekte präsentiert. Weitere Informationen unter www.langenachtderforschung.at (Schluss) mb

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