Mölzer: Faymanns offenkundiges EU-politisches Desinteresse schadet Österreich

Egal wie man persönlich zu Schüssel und Gusenbauer stehen mag, aber wenn Österreicher Chancen auf EU-Spitzenposten haben, sind sie zu unterstützen

Wien (OTS) - Als außen- und europapolitisches Armutszeugnis für Werner Faymann bezeichnete der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, dass der Bundeskanzler und SPÖ-Chef offenbar weder fähig noch willens sei, sich auf EU-Ebene für die beiden früheren Regierungschefs Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer einzusetzen, die intakte Chancen haben, EU-Ratspräsident bzw. Hoher Vertreter für die Außenpolitik zu werden. "Die Chance, dass ein Österreicher einen Posten an der EU-Spitze bekommen kann, wird so schnell nicht wiederkommen. Man mag zu Schüssel und Gusenbauer persönlich stehen wie man will, aber wenn Österreicher die Möglichkeit haben, einen EU-Spitzenposten zu bekommen, dann sind sie zu unterstützen", gab Mölzer zu bedenken.

In diesem Zusammenhang wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass Faymanns offenkundiges Desinteresse für Außen- und EU-Politik unserem Land zum Schaden gereiche. "Dem Herrn Bundeskanzler geht es in erster Linie anscheinend darum, seine persönlichen Eitelkeiten zu befriedigen oder sich nach der Serie der Wahlniederlagen auf Kosten des Koalitionspartners zu profilieren", betonte Mölzer.

Weiters merkte Mölzer an, dass sich zeige, dass alles, was jenseits der Grenzen der Alpenrepublik liege, für Faymann ein unbekanntes Neuland sei. "Der Herr Bundeskanzler wurde eben im Roten Wien politisch sozialisiert und deswegen scheint die Außen- und Europapolitik nicht seine Welt zu sein", schloss der freiheitliche Europa-Abgeordnete.

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