Kogler: Transparenz statt Finsternis am Finanzplatz Österreich nötig

Pröll muss reagieren - Klientelpolitik für Banken reicht nicht

Wien (OTS) - Allem Schönreden zum Trotz bekam es der
Finanzminister vom Tax Justice Network wieder einmal quasi amtlich ausgerichtet: Österreich ist viel trüber, als es die Regierung darstellt. Rang 12 in einer Liste der intransparentesten Finanzplätze der Welt ist kein Ruhmesblatt. "Wenn dieses Land in einem Steueroasenranking weit vor den Bahamas oder Liechtenstein liegt, hat der Finanzminister Handlungsbedarf", erklärt der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Werner Kogler und weiter: "Statt von einem Transparenzkonto zu fabulieren, sollte Pröll endlich Transparenz am Finanzplatz herstellen. Es ist nicht sehr glaubwürdig, mit dem Finger auf die Probleme anderer Länder zu zeigen, statt die Probleme im eigenen Land anzugehen."

Der Bericht des seit Jahren gegen Steuerflucht kämpfenden Tax Justice Network reiht sich in eine Kette ähnlicher, die Österreichs Rolle als Finanzplatz sehr kritisch sehen. So wurde Österreich jüngst auch von der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) wegen seiner mangelhaften Bekämpfung der Geldwäsche kritisiert, erinnert Kogler.

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