Scheuch zu Beamtenlohnrunde: Modell Kärnten statt Kuhhandel zwischen Voll-und Magermilch

Nulllohnrunde bei Beamtenverhandlungen als Gebot der Stunde

Klagenfurt (OTS) - "Einen großkoalitionären Kuhhandel zwischen Voll- und Magermilch" befürchtet der stellvertretende BZÖ-Bundesobmann LHStv. DI Uwe Scheuch nach ersten Meldungen von SPÖ-Beamtenstaatssekretärin Heinisch-Hosek und dem ÖVP-Gewerkschafter Neugebauer. "Da wir in Kärnten wieder einmal einen Schritt weiter sind als SPÖ und ÖVP auf Bundesebene, würde ich der Bundesregierung einen Blick auf das Modell Kärnten ans Herz legen. Als Solidaritätsbeitrag für ihre Arbeitsplatzsicherheit werden die Kärntner Beamten eine Nulllohnrunde im Kampf gegen die Wirtschaftskrise beisteuern. Diesen Ansatz würde ich auch Heinisch-Hosek und Neugebauer empfehlen", so Scheuch.

Über eine Erhöhung der Löhne für Beamte um bis zu 3,55 Prozent überhaupt nur zu verhandeln, bedeute einen Affront gegenüber all jenen, die in der Privatwirtschaft in Kurzarbeit seien oder überhaupt gegen die Arbeitslosigkeit zu kämpfen hätten, meinte Scheuch zur den anstehenden Beamtenlohnverhandlungen. "110 Millionen Euro kostet 1 Prozent Beamtenlohnerhöhung. Da ist eine Nulllohnrunde auch auf Bundesebene - nach dem Vorbild Kärntens - das Gebot der Stunde", schloss der stellvertretende BZÖ-Bundesobmann Scheuch.

(Schluss/le)

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