Wiener ÖVP fordert Generalsanierung des Wasserrohrnetzes

Zusatzinvestitionen und Frühwarnsystem für "sichere Wasserversorgung"

Wien (OTS) - Die Wiener ÖVP zeigte sich im Rahmen der montäglichen Pressekonferenz besorgt über die Wiener Wasserversorgung. Anlässlich des Wasserrohrbruches, der am 20. Oktober in der Westeinfahrt, im Bereich Winckelmannstraße, für Verkehrsbehinderungen sorgte, forderte die ÖVP die Generalsanierung des Wiener Wasserrohrnetzes. Während man seitens der Stadt Wien seit 2004 nur 41 solcher Gebrechen zähle, sei die Anzahl der kleinern Vorfälle um ein Vielfaches höher, so GR Roman Stiftner. Jährlich werde nur etwa ein Prozent des Rohrnetzes erneuert. Dieses "Sanierungstempo" sei angesichts der Situation von "immer wiederkehrenden Überschwemmungen auf Wiens Straßen" nicht haltbar. Die Wiener ÖVP fordert daher eine Sanierungsoffensive. So sollten mit einer jährlichen Investitionssumme von 200 Millionen Euro bis 2015, ein Großteil der bis zu 100 Jahre alten, gefährdeten Rohre ausgewechselt werden. Neben einem "sicheren Wasserrohrnetz" würden mit dieser Investition auch an die 3.600 Arbeitsplätze für Wien geschaffen. Nach Abschluss dieser Sofortmaßnahmen sei zudem die schrittweise Installation eines Frühwarnsystems unerlässlich. Die Finanzierung dieser Zusatzinvestitionen soll aus den Einnahmenüberschüssen des Umweltressorts und von jenen der Wiener Wasserwerke erfolgen, so Stiftner.

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