SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt hält der Krise gut stand

Wien (OTS/SPW-K) - "Der Wiener Arbeitsmarkt hält der Wirtschaftskrise gut stand", kommentierte Montag SP-Gemeinderat Norbert Bacher-Lagler die aktuellen Arbeitsmarktdaten. So ist die Arbeitslosigkeit in Wien im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 Prozent gestiegen. Das ist um einiges besser als der bundesweite Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 21,1 Prozent. Bacher-Lagler: "Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Wiener Wirtschaftsstruktur scheint krisenresistenter als in anderen Bundesländern zu sein, dazu kommen die von Vizebürgermeisterin Renate Brauner rasch und effizient gesetzten Gegenmaßnahmen. Die aktive Unterstützung der Wiener ArbeitnehmerInnen und Unternehmen trägt dazu bei, den Abschwung zu dämpfen und den Arbeitsmarkt stabil zu halten." Nichtsdestotrotz warnt Bacher-Lagler vor übertriebenem Optimismus: "Wir wissen, dass der Winter schwierig wird. Und gerade die Situation am Arbeitsmarkt wird noch länger schwierig bleiben." Allerdings werde Wien alles unternehmen, um die WienerInnen weiterhin bestmöglich zu unterstützen. "Wir werden dafür sorgen, dass in Wien niemand allein gelassen wird", sagte Bacher-Lagler.

Erfolg der Wiener Arbeitsmarktpolitik: 31,6 Prozent weniger Lehrstellensuchende!

In Wien ist die Zahl der Lehrstellensuchenden im Oktober im Vergleich zum Vorjahr von 2.442 auf 1.670 zurückgegangen. "Das ist mit ein Resultat der Aufstockung der Plätze in den Lehrwerkstätten", betonte Bacher-Lagler. Denn die Stadt Wien fördert gemeinsam mit dem AMS die Ausbildung Jugendlicher in den Lehrwerkstätten. "Jugendliche stehen am Arbeitsmarkt derzeit im Warteraum. Damit sie aber nach dem Ende der Krise gute Berufschancen haben, bieten wir ihnen eine qualitätsvolle Lehrausbildung in den Lehrwerkstätten. Dafür nimmt Vizebürgermeisterin Brauner bewusst viel Geld in die Hand - und jeder Cent ist es Wert! Damit unterscheiden wir uns auch klar von diversen arbeitsmarktpolitischen Geisterfahrern: Wir bieten Jugendlichen eine Perspektive. Andere ziehen es vor, in Discos eine Runde Bier zu schmeißen", so Bacher-Lagler.

"Mit den Folgen dieser verantwortungslosen Politik sind wir bis heute konfrontiert: Denn unter Schwarz-Blau wurde bei der Bildung gespart und Jugendliche ohne Lehrstellen bekamen lediglich halbherzig Kurse ohne Möglichkeit zum Lehrabschluss angeboten. Die Folgen sehen wir jetzt: Es gibt zu viele Jugendliche, die ihre Ausbildung nicht fertig gemacht haben, weil sie damals zu wenig unterstützt wurden. Um diesen eine gute berufliche Perspektive zu bieten, fördern wir das Nachholen von Bildungsabschlüssen, wie z.B. durch das waff-Angebot ?Meine Chance?", erläutert Bacher-Lagler.

Bestmögliche Unterstützung für Betroffene

Dass sich unmittelbar von der Krise Betroffene in einer schwierigen Situation befinden, ist unbestritten. Allerdings stellen der Bund und die Stadt Wien mit der Kurzarbeit, der Bildungskarenz plus oder den Arbeitsstiftungen gute Instrumente bereit, welche dabei helfen, wieder eine berufliche Orientierung zu finden. "Wir müssen auch die Wirtschaft immer wieder darauf hinweisen, dass es diese Angebote gibt und dass diese dazu beitragen, die Wirtschaftskrise besser zu überstehen", erklärte Bacher-Lagler.

Weiterbildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Es gilt weiterhin: Je besser die Ausbildung, umso seltener wird man arbeitslos. Die WienerInnen können also auch selbst dazu beitragen, den eigenen Arbeitsplatz abzusichern. "Weiterbildung und Qualifizierung sind wichtig, um die eigene Situation am Arbeitsmarkt zu verbessern", bekräftigte Norbert Bacher-Lagler, "die Stadt Wien hat mit dem waff eine Einrichtung, welche die WienerInnen bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt und begleitet. Gerade in Krisenzeiten kann ich nur appellieren, dieses Angebot auch in Anspruch zu nehmen!" schloss Bacher-Lagler. (Schluss)

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