BZÖ-Haubner will Aufhebung der Zehn-Prozent-Hürde bei Schulversuchen

SPÖ und ÖVP sollen Gesetzespfusch reparieren

Wien (OTS) - "Der Engpass bei der Teilnahme am Schulversuch "Neue Mittelschule" war vorherzusehen", erklärt BZÖ-Unterrichtssprecherin Abg. Ursula Haubner. Bereits bei der Beschlussfassung im vergangenen April hatten die Regierungsparteien gegen die Stimmen des BZÖ eine Obergrenze von zehn Prozent ungeachtet der Ausschöpfung innerhalb des jeweiligen Bundeslandes eingeführt. Die Folge laut Haubner: Ein Konkurrenzkampf zwischen den Bundesländern.

Das Ergebnis dieser Groteske der rot/schwarzen "Miss-Bildungspolitik" sei, dass nun Oberösterreich auf Standorte verzichten müsse, weil Vorarlberg zu viele "Neue Mittelschulen" eingerichtet hat. "Dieses System ist kontraproduktiv und geht zu Lasten der Modernisierung unseres Bildungswesens", kritisiert Haubner.

Die BZÖ-Unterrichtssprecherin fordert die Sanierung dieses von SPÖ und ÖVP verursachten Gesetzespfusches mit dem österreichweiten Zehn-Prozent-Limit für Schulversuchsstandorte. Haubner verlangt "eine den regionalen Bedürfnissen entsprechende Streuung der Modellversuche, um die Modernisierung des österreichischen Schulwesens nicht nur am Papier, sondern in der Praxis realisieren zu können!"

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