BZÖ-Bucher: Faymann für Spesenskandal bei ÖBB hauptverantwortlich

Saxinger soll 100.000 Euro Beraterhonorar rückerstatten - BZÖ wird parlamentarische Anfrage einbringen

Wien (OTS) - "SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann hat als Verkehrsminister im Jahr 2007 persönlich Horst Pöchhacker und Eduard Saxinger als Aufsichtsratschefs bei den ÖBB installiert. Damit ist er für diesen Spesenskandal (Rückvergütung von Fahrscheinen um 1,70 Euro, Theater- und Konzertkarten usw.) bei den ÖBB hauptverantwortlich. Es liegt der Verdacht nahe, dass mit der Duldung Faymanns SPÖ nahe Manager nur zum Abkassieren von Steuergeld installiert wurden", kritisierte heute BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher.

Für Bucher ist es unfassbar, dass Saxinger als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender auch noch ein Beraterhonorar von 100.000 Euro kassieren konnte. "In jedem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen wäre eine solche Vorgangsweise undenkbar. Diese Unvereinbarkeit ist absolut inakzeptabel. Saxinger ist gefordert, das Geld den ÖBB wieder rückzuerstatten und lieber in ein verbessertes Service für die Kunden zu investieren. Das BZÖ wird in einer parlamentarischen Anfrage akribisch hinterfragen, wie dieser Beratervertrag zustande gekommen ist und welche Beratungsleistungen erbracht wurden."

Der BZÖ-Obmann zeigte sich weiters über das Schweigen der roten ÖBB-Gewerkschaftsspitze rund um Haberzettl zu diesem Spesenskandal verwundert. "Haberzettl und Co. sehen hier tatenlos zu, kassieren selbst ordentlich ab und verraten die Anliegen der fleißigen ÖBB-Mitarbeiter", so Bucher.

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