FPÖ: Gartelgruber: Keine Diktatur des Emanzentums

Frauenquoten mit Geldstrafen sind auch innerparteilich ein Irrweg

Wien (OTS) - Immer mehr manövriere sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit ihren Quotenforderungen auch innerparteilich in eine Sackgasse stellt FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber zu den jüngsten Aussagen der Ministerin in den "Salzburger Nachrichten" fest: "Bruno Kreisky muss sich ja im Grabe umdrehen -bald wird sich kein ?guter? Mann mehr für die SPÖ aufstellen lassen, wenn nun intern schon mit Strafen gedroht wird, falls ?Mann? das Mandat erreicht. Und welche wirklich gut qualifizierte Frau will das?"

Geldstrafen für die Nicht-Einhaltung einer Frauenquote von 40 Prozent bei der Erstellung der Listen für Landtags- und Nationalratswahlen einführen zu wollen, sei skurril, so Gartelgruber: "Zwar gibt es auch in Tirol bei der SPÖ keine Gleichstellung: So sitzt keine SPÖ-Frau in der Landesregierung und die Vizebürgermeisterin von Wörgl musste für einen Mann sogar auf ihren Listenplatz bei der Nationalratswahl verzichten. Aber mit Strafen zu drohen, ist jedenfalls der falsche Weg - kein Wunder, dass der SPÖ die Wähler verloren gehen. ?Ja? zu Gleichbehandlung und Gleichberechtigung, aber eine Diktatur des Emanzentums ist jedenfalls abzulehnen!"

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