Neue Kampagne: Jeder kann ein Samariter sein

Plakatkampagne des Samariterbundes für das Ehrenamt

Wien (OTS) - Im November sind auf Plakaten in ganz Österreich Prominente in Samariterbund-Jacken zu sehen. Unter dem Motto "Jeder kann ein Samariter sein" zollen sie so den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Samariterbundes Respekt. Gleichzeitig werben sie für Spenden zugunsten des ASBÖ. Zu den Unterstützern der Kampagne gehören Persönlichkeiten wie Elisabeth Engstler, Thomas Brezina, Frank Hoffmann, Brigitte Neumeister, Roland Neuwirth oder Manuel Rubey.

"Zwei Ideen stecken hinter der Kampagne. Zum einen wollen wir die Menschen in Österreich für die Leistung der Ehrenamtlichen sensibilisieren. Dadurch werden die Freiwilligen selbst gestärkt und bestätigt. Zum anderen wollen wir mehr Menschen dazu motivieren, selbst mitzuhelfen", erklärt Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Viele wohltätige Organisationen und Projekte könnten gar nicht existieren, wenn sie nicht die Hilfe Ehrenamtlicher hätten, die sich in ihrer Freizeit für die gute Sache engagieren. Knapp 44 % aller Österreicherinnen und Österreicher sind laut Freiwilligenbericht ehrenamtlich tätig. Sie engagieren sich im Rettungsdienst, in der Katastrophenhilfe, für Sport, Kultur, Umwelt und vieles mehr. So wurden im Jahr 2006 in Österreich jede Woche 14,7 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet, das entspricht in etwa 425.000 Vollzeitstellen. Im Samariterbund sind österreichweit etwa 4.500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv.

Gleichzeitig profitieren auch die Freiwilligen selbst: Sie haben Spaß an der gemeinsamen Tätigkeit, lernen neue Menschen kennen und erleben das gute Gefühl, anderen zu helfen. Sie wissen, dass sie als Samariter etwas bewirken können - und zwar dort, wo es wirklich darauf an kommt. Viele genießen den Perspektivenwechsel außerhalb des Hauptberufs und nehmen sich aus der Freiwilligenarbeit wertvolles Können und Wissen mit. Dem Samariterbund ist besonders wichtig, dass die Ausbildung der Ehrenamtlichen durch kostenlose Kurse immer auf dem neuesten Stand bleibt. Vor, während und nach schwierigen Einsätzen werden die Freiwilligen von unserem Team betreut.

Dennoch: Über die Hälfte der Bevölkerung engagiert sich nicht ehrenamtlich. Laut Freiwilligenbericht meistens deshalb, weil sie noch die daran gedacht haben oder noch nie gefragt wurden. Franz Schnabl: "Der Samariterbund hat sich zum Ziel gesetzt, daran etwas zu ändern. Ob beim Sanitätseinsatz oder in der Heimhilfe, ob als Vortragende oder als Hundestaffelführer, in der Katastrophenhilfe oder im Rettungsdienst - überall ist der Einsatz von Ehrenamtlichen gefragt!"

Wer Interesse hat, kann sich beim Samariterbund-Landesverband im jeweiligen Bundesland melden oder direkt bei der nächstgelegenen Gruppe. Auf der Startseite von www.samariterbund.net ist eine Übersicht zu finden.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Öffentlichkeitsarbeit
Martina Vitek
Tel.: 01 891 45 227 oder 0664 3582386

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