Ludwig Boltzmann Institute bei der "Langen Nacht der Forschung 2009"

Wien (OTS) - Wie ensteht Krebs? Wie können wir mit unseren
sozialen Systemen zusammenleben? Sind Menschenrechte Wissenschaft? -7. 11. an den Standorten Universität Wien, SMZ-Ost und Krankenanstalt Rudolfstiftung

Sechs Ludwig Boltzmann Institute (LBI) und ein Ludwig Boltzmann Cluster nehmen am Samstag, 7. November, bei der "Langen Nacht der Forschung 2009" teil: das LBI für Retinologie und biomikroskopische Laserchirurgie, das LBI für Altersforschung, das LBI für experimentelle und klinische Traumatologie, das LBI für Krebsforschung, das LBI für Menschenrechte, das LBI für Health Promotion Research und der Cluster Oncology.

Wie kann man Demenz frühzeitig erkennen? Wie wirkt sich Ernährung auf Alzheimer aus? Das LBI für Altersforschung präsentiert in seinen Räumen im SMZ Ost (Langobardenstraße 122, 1220 Wien) zwei Studien zum Thema Alzheimer. InteressentInnen können sich dabei auch einer kognitiven Testung des Gedächtnisses unterziehen.

Die Transplantation von Zellen der Netzhaut steht im Mittelpunkt der Forschung des LBI für Retinologie und biomikroskopische Laserchirurgie. Besucher erfahren in den eigenen Räumen des Instituts in der Krankenanstalt Rudolfstiftung (Boerhaavegasse 8a, 1030 Wien) mehr über die Entwicklung neuer chirurgischer Techniken und neue Möglichkeiten zur dreidimensionalen Visualisierung von Netzhautpathologien.

Im Hauptgebäude der Universität Wien (Dr. Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien) zeigen ForscherInnen des LBI für experimentelle und klinische Traumatologie, wie man schwer verletzten PatientInnen effizienter helfen kann. Die Forschung in der Unfallkunde beschäftigt sich mit der Verbesserung der Wundheilung. Dies kann auf verschiedenen Weise erreicht werden: etwa durch den Einsatz spezieller Wundverbände, oder auch durch Beeinflussung der Wundheilung durch Licht.

Das LBI für Krebsforschung informiert an seinem Stand im Hauptgebäude der Universität Wien über neue Kenntnisse zu genetischen Grundlagen der Tumorentstehung und Krebsmetastierung, die die Entwicklung maßgeschneiderter Therapieformen mit "Designermedikamenten" in Aussicht stellen.

Wie eine Tumor-Stammzelle aussieht, erfährt man an der Station des Clusters Oncolgy der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, ebenfalls im Hauptgebäude der Universität Wien. ForscherInnen demonstrieren den Gästen, wie die verschiedenen Masken der Tumorstammzellen erkennbar sind und wie das wahre Gesicht dieser Zellen analysiert werden kann.

Das LBI für Menschenrechte gibt - ebenfalls im Hauptgebäude der Universität Wien - Einblick in die wissenschaftliche Befassung mit dem Thema Menschenrechte. Dabei positioniert sich das Institut im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis und erhebt den Anspruch einer engagierten Wissenschaft. Dazu werden zahlreiche aktuelle Projekte präsentiert.

Wie können wir mit unseren sozialen Systemen zusammenleben? Dieser Frage geht das LBI Health Promotion Research (Hauptgebäude Universität Wien) auf den Grund, das mit seiner Forschung auf Gesundheitsförderung in sogenannten "ExpertInnenorganisationen" fokussiert. Gezeigt wird der Einfluß von Systemen wie Familie, Schule, Arbeitsplatz auf das Erleben, auf das Verhalten und auf den Gesundheitszustand von Individuen.

Nähere Informationen zum Programm: www.langenachtderforschung.at Nähere Information zu den Instituten: www.lbg.ac.at

Die 1961 gegründete Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine private Trägerorganisation für Forschungseinrichtungen in Österreich und befasst sich mit medizinischen sowie geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Seit einer umfassenden Organisationsreform 2002 werden Ludwig Boltzmann Institute (LBI) aufgrund von Ausschreibungen und mit internationalem Begutachtungsverfahren eingerichtet. Ein besonderes Merkmal von Ludwig Boltzmann Instituten ist die Kooperation mit Partnerorganisationen.

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