Blecha: Vor allem BezieherInnen von kleinen Pensionen brauchen eine höhere Pensionsanpassung

Wien (OTS/PVÖ) - Zu den in Kürze beginnenden Pensionsverhandlungen nahm am Samstag Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha Stellung:
"Bei der kommenden Pensionsanpassung gilt es, die hohe Teuerung des Herbstes 2008 abzugelten. Vor allem BezieherInnen kleinerer Pensionen brauchen die volle Wertsicherung nach dem Pensionistenpreisindex, weil z.B. die Wohnungskosten dramatisch gestiegen sind. Allein die gestiegenen Mieten verschlingen in vielen Fällen mehr als die Pensionserhöhung", so Blecha. ****

Blecha erinnerte daran, dass die Durchschnittspension in der gesamten Pensionsversicherung 881 Euro ausmacht, bei Gott kein Reichtum, und "da zählt jeder Cent", so der Pensionistenverbands-Präsident.

"Die Pensionserhöhungen der Jahre 2006, 2007, 2008 und 2009 orientierten sich bereits jeweils am Pensionistenpreisindex und so gehen wir auch jetzt damit in die Verhandlungen", so Blecha. In diesem Zusammenhang erinnerte der PVÖ-Präsident daran, dass es EINSTIMMIG im Parlament beschlossene Entschließungen gibt, wonach der Pensionistenpreisindex als Grundlage für die Pensionsanpassung heranzuziehen ist. Außerdem hat die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm eine eigene Kommission zum Pensionistenpreisindex eingesetzt, die demnächst wieder tagen wird.

Kritik übte Blecha an der Zusammensetzung der "Schüssel-Pensionskommission". "Was hat ein Vertreter des ?Verbandes der Versicherungsunternehmen? darin zu suchen, außer dass er Interesse daran hat, dem spekulativen kapitalgedeckten Pensionssystem das Wort zu reden und überhaupt kein Interesse an der Sicherung des staatlichen Pensionssystems hat", so Blecha abschließend. (Schluss) up

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