Erste Schritte der Strukturreform des Landes Kärnten

LH Dörfler: Ergebnisse der Sommerakademie werden nun umgesetzt - Zusammenführung der Abteilungen zu Kompetenzzentren

Klagenfurt (OTS) - In der für kommenden Dienstag angesetzten Sitzung der Kärntner Landesregierung wird über die Änderung der Geschäftseinteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung entschieden, teilte der für den inneren Dienst zuständige Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Samstag, mit. Diese Änderung in der Geschäftseinteilung stelle einen bedeutenden Schritt für die Bündelung der Kräfte in der Kärntner Landesverwaltung dar und sei dringend notwendig.

"Die von Landesrat Harald Dobernig initiierte Sommerakademie hat in den letzten Monaten ausgesprochen gut und effizient gearbeitet, die Ergebnisse bringen Kärnten einen nachhaltigen Nutzen", so Dörfler. Nachdem die räumliche Verwaltungskonzentration durch die Realisierung des neuen und modernen Verwaltungszentrums sowie des Technik- und Laborzentrums bereits erfolgt ist, wird nun der zweite Schritt, die entsprechende Strukturreform, eingeleitet.

Bereits mit Oktober 2009 erfolgte mit der Auflösung der Abteilung "Buchhaltung" sowie der Konzentration der "Generationen"-Angelegenheiten bei der Abteilung sechs die erste Tranche der Um- bzw. Eingliederung. Wie Dörfler bestätigte, werden in einem weiteren Schritt nun acht bestehende Abteilungen zu drei großen Kompetenzzentren zusammengefasst: Aus den Abteilungen 5 (Kultur) und 6 (Bildung und Generationen) entsteht das Kompetenzzentrum "Bildung, Generationen und Kultur", aus der Zusammenlegung der Abteilungen 10F (Forstwesen), 10L (Landwirtschaft) und 11 (Agrarrecht) das Kompetenzzentrum "Land- und Forstwirtschaft" sowie aus den Abteilungen 12 (Sanitätswesen), 10V (Veterinärwesen) 14 (Gesundheit) das Kompetenzzentrum "Gesundheitswesen".

"Die Zusammenfassung dieser Abteilungen erfolgt themenbezogen und schafft eine bessere Strukturierung sowie Vereinheitlichung", legte Dörfler klar. Agrarrecht und Landwirtschaft gehören beispielsweise thematisch zusammen, weshalb sie auch in einer Abteilung zukünftig integriert sein werden. In einem weiteren Schritt wird 2010 die abschließende Zusammenfassung der Zuständigkeiten herbeigeführt und eine endgültige Struktur geschaffen, die zehn Kompetenzzentren vorsieht.

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