GROSZ: Graz in Geiselhaft des schwarz/grünen Intrigantenstadels

VP-Nagl will im Vorfeld der Landtagswahl 2010 Schüssels Knittelfeld-Modell aus dem Jahr 2002 aufwärmen

Graz (OTS) - Als zutiefst verantwortungslos und zugleich durchschaubar bezeichnet der steirische BZÖ-Chef und Grazer Gemeinderat Gerald Grosz den jüngst ausgebrochenen Streit zwischen den Grazer Regierungsparteien ÖVP und Grüne. "Das was sich hier offenbart, ist ein provinzieller Intrigantenstadel in Reinkultur und der erste verwerfliche Vorbote der Landtagswahlen. Es liegt eindeutig auf der Hand, dass sich Bürgermeister Nagl - angesichts der desaströsen Umfragedaten für die ÖVP in Graz - eine Absprungbasis sucht. Was liegt also näher, als seine altbekannten Marketinghandlanger auszuschicken, um die Gruppe rund um Vizebürgermeisterin Rücker als regierungsunfähige Chaostruppe darzustellen", kritisiert Grosz die parteipolitisch durchschaubaren Winkelspiele der ÖVP.

"Der Mini-Machiavelli Nagl geht offenbar davon aus, dass die aus dem Jahr 2002 bekannte Strategie Wolfgang Schüssels - die in Knittelfeld und den darauf vom Zaun gebrochenen Neuwahlen mündete - aufzuwärmen ist. Die Grünen sollen als unfähiger Regierungspartner medial hingerichtet werden, damit Nagl sein Versagen und seine Umfaller der letzten 2 Jahre gemütlich vertuschen kann", so Grosz.

"Angesicht der Wirtschaftskrise, der desaströsen Budgetzahlen der Stadt Graz, der hohen Armut in unserer Stadt und der verheerenden Arbeitslosigkeit, sind solche Intrigen mehr als verwerflich. Graz ist weder eine psychotherapeutische Spielwiese noch ein parteipolitisches Aufmarschgebiet für solche Intrigen. Entweder kehren ÖVP und Grüne wieder zu ihrer Arbeit zurück oder Nagl und Rücker beenden ihre politische Karriere", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Steiermark/Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002