JUGENDVERTRETUNG: Ernsthafter Hochschuldialog braucht nachhaltige Lösungen!

Angekündigter Runder Tisch zur Hochschulbildung muss rasch stattfinden.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) ortet die von
Minister Hahn in Aussicht gestellte Freigabe von 34 Mio. Euro als wichtige Akutmaßnahme, die aber nicht ausreiche, um die Situation an Österreichs Universitäten langfristig zu verbessern: "Wir brauchen endlich nachhaltige Lösungen! Wir sehen es positiv, dass Minister Hahn jetzt Dialogbereitschaft signalisiert, im Zentrum dieser Diskussion müssen aber ganz klar die ausreichende Finanzierung der Unis und die Abschaffung aller Formen von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen stehen. Unser Ziel ist es, dass alle jungen Menschen die studieren wollen auch studieren können, und zwar unter zumutbaren Bedingungen", erklärt BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi. Der angekündigte Runde Tisch zur Hochschulpolitik müsse jetzt umgehend stattfinden und die Politik unter Beweis stellen, dass sie an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Lage an den Universitäten interessiert ist: "Diese Gespräche dürfen keine Alibi-Aktion sein. Es muss dabei an konkreten Lösungen gearbeitet werden, und zwar unter Einbindung von Studierenden, der ÖH und der Bundesjugendvertretung als gesetzliche Interessenvertretung aller jungen Menschen in Österreich. Viel zu lange hat die Hochschulpolitik die Realitäten der jungen Menschen ignoriert", so die Kritik von El Batnigi.

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