AktionsGemeinschaft: Hochschuldialog ist erster wichtiger Schritt

Derzeitige ÖH Minderheitenexekutive ist eine Fehlbesetzung!

Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft (AG) begrüßt die spät aber doch erfolgte Einladung des Wissenschaftsministers zu einem breit angelegten Hochschuldialog mit allen Hochschulpartnern. Dieser Dialog ist unabdingbar für die künftige Hochschulentwicklung. "Es muss eine Grundsatzdebatte erfolgen, die sich nicht nur mit den kleinen Baustellen, sondern auch mit den großen Problemen in unserer Bildungslandschaft beschäftigt. Das kann nur erfolgreich sein, wenn man sich über ideologische Differenzen hinwegsetzt," erklärt Samir Al-Mobayyed, Fraktionssprecher der AG und ehemaliger ÖH Vorsitzender.

Die zusätzlichen 34 Millionen Euro sind ein wichtiges Zeichen, aber lösen keinesfalls langfristig die Probleme an unseren Universitäten. "Wir erwarten uns konstruktive Arbeit und konkrete Lösungen im Sinne aller Beteiligten, die in weiterer Folge auch umgesetzt werden", stellt Samir Al-Mobayyed die Weichen für kommende Gespräche.

Als überaus bedauerlich bezeichnet die AG das Verhalten der derzeitigen ÖH Minderheitenexekutive. "Die ÖH zeigt sich nach wie vor erschreckend passiv und kommt ihrer gesetzlich legitimierten Aufgabe nicht nach. Man könnte ja schon fast glauben, sie seien sich intern nicht einig, wie sie mit der Situation umgehen sollen," kritisiert Samir Al-Mobayyed die Arbeitsweise der ÖH und fügt weiter hinzu: "Die ÖH-Exekutive muss sich in den Prozess aktiv einbringen. Ideen- und konzeptlos in der Ecke zu schmollen und alles nur zu kritisieren, hilft keinem weiter."

Die AG hat daher eine außerordentliche Bundesvertretungssitzung beantragt, um die Exekutive an ihre Verpflichtungen zu erinnern. Die jetzige Lethargie der ÖH ist absolut inakzeptabel und schadet den Studierenden.

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