Kultur - SP-Woller: "Vereinigte Bühnen Wien waren unter ÖVP-Kulturstadtrat teurer!"

Umbaumaßnahmen am "Theater an der Wien" bringen effizientere und sichere Produktionsbedingungen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Subvention für das Musical war unter ÖVP-Verantwortung in den Jahren 1996 bis 2000 höher als heute", erwidert SP-Kultursprecher, Gemeinderat Ernst Woller verständnislos auf die Kritik der ÖVP an der Höhe der Förderung für die Vereinigten Bühnen Wien in der heutigen Sitzung des Gemeinderats. So erhielten das "Raimundtheater" und das "Theater an der Wien" in den Jahren 1996 und 1997 - damals beide Musicalbühnen - städtische Subventionen in der Höhe von insgesamt 21,8 Millionen Euro. "Das ist deutlich mehr, als die Musicalbühnen 'Raimundtheater' und 'Ronacher' heute bekommen", erklärt Woller. Im Durchschnitt betrug der Zuschuss für die Musicals unter einem VP-Kulturstadtrat bereits vor mehr als zehn Jahren mehr als 18 Millionen Euro.

"Egal was Sache ist, die Opposition ist prinzipiell gegen alles und versucht zu skandalisieren", sagt der SPÖ-Kultursprecher. "Man sollte annehmen, dass zumindest die Kultursprecher der anderen Fraktionen applaudieren, wenn Finanzstadträtin Brauner zusätzliche 2,5 Millionen Euro in die Kultur investiert. Stattdessen wettern sie gegen zusätzliches Geld -das ist absurd!"

Woller erläutert, wie wichtig der von der Opposition kritisierte Umbau des Bühneneingangs des kulturhistorisch enorm wichtigen Theater an der Wien ist: derzeit würden täglich an die 300 Personen -KünstlerInnen, Personal, Gäste und Lieferungen über ein kleines Tor in der Lehargasse in das Haus gehen. Gleichzeitig würden bis zu einer Tonne schwere Kulissen über denselben Eingang angeliefert. "Künftig wird es einen eignen Personeneingang und ein Tor für die Kulissenanlieferung geben. Das bedeutet nicht nur mehr Sicherheit für die dort arbeitenden Menschen, es wird auch sichergestellt, dass die Kulissen schneller an- und abtransportiert werden können und besser geschützt sind, solange sie noch auf der Straße zwischengelagert werden müssen.", sagt Woller. Zusätzlich werden neue Lifte den Kostümtransport in den fünften Stock erleichtern und eine Hebebühne kürzere Umbauphasen sicherstellen. "In Summe bedeutet das weniger Überstunden, kostengünstigere Produktionen, Chancen auf mehr Vorstellungen bei Erfolgsproduktionen und dadurch mehr Einnahmen", ergänzt der SPÖ-Gemeinderat.

"Wien investiert auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten in die Kultur, in die Substanz der der stadteigenen Theater. Im Gegensatz dazu die ÖVP: der Wiener VP-Chef, Wissenschaftsminister Hahn investiert keine zusätzlichen Mittel in den Universitätsbereich. Die ÖVP spart alles kaputt!", kritisiert Ernst Woller.
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