BZÖ-Bucher präsentiert "Österreich-Sparbuch" - BILD, Grafik

7,2 Mrd. Euro Guthaben für die Österreicherinnen und Österreicher

Wien (OTS) - Das "Österreich-Sparbuch" des BZÖ hat BZÖ-Chef Josef Bucher am Weltspartag präsentiert. Rund 7,2 Mrd. Euro könnten durch Reformen im Bereich der öffentlichen Hand im Säckel des Finanzministers bleiben; angesichts des erwarteten Steuerminus in der Höhe von 3,3 Mrd. Euro eine beachtliche Summe. Wie das Geld eingesetzt werden kann, dafür hat Bucher konkrete Ideen: "Damit können unser Flat-Tax-Steuermodell, unser System des Pensionskontos und das Bürgergeld nach BZÖ-Vorschlägen finanziert werden."

Die Inhalte des "Österreich-Sparbuches" hat Bucher in einem persönlichen Schreiben auch an Kanzler Faymann und Finanzminister Pröll geschickt. Denn in den Österreich-Gesprächen - "wenn sie überhaupt stattfinden" - hat das BZÖ regelmäßig darauf hingewiesen, dass der Einsparungsgedanke mit Nachdruck verfolgt werden muss. "Wir haben das Gefühl, dass die Regierung den Leidensdruck anwachsen lässt, bis die Länder bei den Maßnahmen mitziehen. Das kann dann aber zu spät sein", warnt Bucher.

"Reformen müssen jetzt angegangen werden", fordert Bucher. Schließlich dauere es bis zu vier Jahre, "bis etwas zu spüren ist." Und Reformen sind für den BZÖ-Chef dringend nötig. "Wir brauchen die Einsparungen, um auch in den nächsten Jahren einen Spielraum für Pensionen, Bildung und Gesundheit zu haben!"

Die Sparmöglichkeiten im Detail:

Staats- und Verwaltungsreform: 1.250 Millionen Euro
Maßnahmen: Ablaufdatum für Gesetze und Förderungen, einheitliche Förderungsstelle, Schluss mit Bagatellförderungen, Harmonisierung der Beamtenpensionssysteme,
Abbau von 30.000 öffentlich Bediensteten durch natürlichen Abgang

Gesundheitsreform: 2.000 Millionen Euro
Maßnahmen: Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungsträger, Prävention als leitendes Prinzip im Gesundheitswesen, Finanzierung aus einer Hand, Abstellen von E-Card Missbrauch, einheitliche Leistung für einheitliche Beiträge, Vereinheitlichung der Ärzte-Honorare, Stopp dem Medikamentenwucher, Einführung eines Bonus-Systems bei der Krankenversicherung

Reform des Bildungs- und Schulwesens: 200 Millionen Euro
Maßnahmen: Beseitigung von Doppelgleisigkeiten in der Schulverwaltung, einheitliches Dienst- und Besoldungsrecht, Direktoren als "Unternehmer", Befreiung der Lehrer von Verwaltungsaufgaben, flexiblerer Personaleinsatz, Auflösung der Schulsprengel

Sparpaket für die Politik: 150 Millionen Euro
Maßnahmen: Halbierung der Zahl der Nationalratsabgeordneten, Halbierung der Zahl der Landtagsabgeordneten, Verkleinerung der Landesregierungen, Abschaffung des Bundesrates, Abschaffung der Bezirks- und Landeschulräte

Einsparung innerhalb der Minister-Kabinette: 65 Millionen Euro Maßnahmen: Inserate und Eigenwerbung stoppen, Repräsentationskosten senken, keine externen Berateraufträge, Schluss mit Reiseexzessen, Dienstwagenpool einführen

Bekämpfung der Schwarzarbeit: 400 Millionen Euro
Maßnahmen: Einführung eines Handwerkerbonus, steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen

Staatliche Zuschüsse für ÖBB einfrieren: 900 Millionen Euro

Steuerschlupflöcher für Banken schließen: 2.000 Millionen Euro

Ausweitung der Prüfkompetenz des Rechnungshofes: 250 Millionen Euro

Gesamtbonus: 7.215 Millionen Euro

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