JW-Gatterer zu Pensionen: Mehr als Inflation ist nicht drin!

Aktuelle Inflation mit 0,94% weit unter Pensionistenforderung

Wien (OTS/PWK818) - Die Junge Wirtschaft spricht sich mit
Nachdruck gegen eine Erhöhung der Pensionen über dem gesetzlich geregelten Ausmaß aus. "Heute ist Weltspartag, das sollte auch den Verhandlern im Hinterkopf bleiben. Es ist schlicht unfair und unsolidarisch, für die jetzigen Pensionisten eine Extrawurst zu machen, während für die Zukunft der Jungen nur die Wursthaut überbleibt", so Harry Gatterer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Österreich. Die Regelung für die jährliche Pensionsanpassung ist nach wie vor in Kraft und muss auch dementsprechend eingehalten werden.

In der geltenden Gesetzeslage ist als Grundlage für Pensionsanpassungen die jährliche Inflationsrate festgeschrieben -das bedeutet für heuer eine Erhöhung der Pensionen um maximal 1,5%. "Die Inflationsrate der letzten 12 Monate auf Basis des nationalen Verbraucherpreisindex beläuft sich Im Jahresvergleich gerade mal auf 0,94 %. Dass jetzt Forderungen nach mehr Erhöhung als ausgemacht angemeldet werden, nämlich 1,9 %, ist unverständlich", zeigt sich Gatterer nicht einverstanden mit den Anliegen der Pensionistenvertreter. Die Junge Wirtschaft fordert angesichts der Pensionsdebatte die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen anstatt einer neuerlichen Millionen-Spritze. "Tragen müssten die jetzt gemachten Schulden die jungen Generationen, die heute noch nicht einmal am Verhandlungstisch sitzen", resümiert Gatterer. (us)

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