BZÖ-Suntinger: EU-Hilfe für Milchbauern ist nur Tropfen auf dem heißen Stein!

Europäische Union muss Handelsketten in die Pflicht nehmen

Klagenfurt (OTS) - "Die von EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel zugesagten 4 bis 4,5 Millionen Euro Fördermittel für Österreichs Milchbauern sind lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein und lösen das Problem für die heimischen Bauern in keinster Weise", erklärte heute der Agrarsprecher im Kärntner Landtag, LAbg. Peter Suntinger, und rechnet vor, dass unsere Milchbauern im Durchschnitt Mindereinnahmen von 5.000 bis 7.000 Euro jährlich zu verzeichnen haben und nun eine jährliche Stütze von 100 bis 120 Euro je Betrieb erhält. "Eine Farce sondergleichen", so Suntinger.

Die Europäische Union müsste die Handelsketten endlich in die Pflicht nehmen und Mindestpreise für Lebensmittel wie Milch einfordern. "Auch über Transparenz in der gesamten Kette, vom Bauernhof bis auf den Teller, sollte es nicht nur Absichtserklärungen geben. Taten müssen folgen!", erklärte Suntinger. "Denn nicht die Lobbyisten der großen Agrarindustrien sollten eigentlich das Sagen in der EU haben, sondern die gewählten Vertreter der Nationalstaaten haben sich im Sinne unserer Bauern durchzusetzen. Es ist eine Schande, dass unsere Bauern auf die Straße gehen müssen und selbst dann nur mit Almosen abgefüttert werden. ", so Suntinger abschließend.

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