Uni Klagenfurt: Schulterschluss zwischen Studierenden und Lehrenden

Breite Konsensbildung im vollgefüllten Hörsaal 1 der Universität Klagenfurt.

Klagenfurt (OTS) - Über 400 Studierende, Lehrende und Universitätsbedienstete versammelten sich am Dienstag den 27. Oktober im HS 1 der Universität Klagenfurt. Bei der Protestkundgebung für Bildung wurde ein breiter Schulterschluss zwischen Studierenden, wissenschaftlichem Personal und Angehörige der Universitätsleitung gebildet. Gemeinsame Forderung: ein klares Bekenntnis für freie Bildung und ein Stopp der finanziellen Aushungerung der Universitäten sowie Solidaritätsgrüße zu den Kundgebungen in Wien. Kritisiert wurden weiters die Implementierung des Bologna-Systems sowie die aktuelle Vorgehensweise der Regierung.

"Wir freuen uns über dieses gemeinschaftliche und kräftige Signal nach Wien", so Stefan Sagl Vorsitzender der ÖH Klagenfurt. Die Aktionen in Klagenfurt sind noch nicht zu Ende. Unter anderem wurde der "Bildungs-Montag" beschlossen - eine wöchentliche Diskussions-Veranstaltung zur aktuellen Lage im Hörsaal 1. "Wir bleiben dran bis sich etwas ändert", so Sagl abschließend.

Neben dem ÖH Vorsitzenden Stefan Sagl sprachen Vize-Studienrektor Günther Stotz, Alice Pechriggl (Institutsvorständin für Philosophie), Ernst Kotzmann (Betriebsrat wissenschaftliches Personal), Paul Kellermann (emerit. Professor Soziologie und Hochschulexperte), Studierendenvertreter Christof Wurzer und Michael Reiter sowie Rektor H.C. Mayr.

Bildmaterial:
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Stefan Sagl (Vorsitzender, ÖH Klagenfurt), Tel.: 0676/4888118

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