FPÖ-Karlsböck: Ärztearbeitszeit muss der Realität stand halten

Wien (OTS) - "Immer wieder gibt es Konflikte um die Ärztearbeitszeit in Spitälern. So auch jetzt wieder an den Universitätskliniken", kritisierte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. "Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich Ärztearbeitszeitgesetze zu machen die der Realität in den Österreichischen Spitälern stand halten und eine optimale Versorgung der Patienten gewährleisten", so Karlsböck.

Es sei ein Armutszeugnis für Gewerkschafter und Politiker, dass es noch immer nicht gelungen sei ein praktikables Gesetz zu beschließen, das sowohl die berechtigten Bedürfnisse der Ärzte, als auch die Rechte der Patienten auf Versorgung berücksichtige, kritisierte Karlsböck. Im vorliegenden Sonderfall Uni-Kliniken, sei besondere Eile geboten, da sonst mit 1. Jänner 2010 die Versorgung in der österreichischen Spitzenmedizin zusammenbreche, da eine diesbezügliche Betriebsvereinbarung Ende des Jahres auslaufe.

"Da nicht anzunehmen ist, dass man die Patienten dazu überreden kann nur mehr wochentags von 7 Uhr früh bis 20 Uhr abends krank zu sein, werden die verantwortlichen Gewerkschafter und die Beamten des Wissenschaftsministeriums wohl selbst Überstunden machen müssen, um eine Versorgung in den Uni-Kliniken aufrecht zu erhalten", so Karlsböck.

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