BZÖ-Spadiut: Rettungshubschrauber-Studie ist nur graue Theorie

Wien (OTS) - "Die Krankenkassen sollen dankbar sein, dass aus Privatinitiativen ein flächendeckendes System an Notarzthubschraubern in Österreich entstanden ist", kommentiert BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut eine heute veröffentlichte Studie über die Standorte, die er als "graue Theorie" bezeichnet. Das Ergebnis, wonach ein Großteil der Standorte nicht nötig sei, ist für Spadiut übertrieben. Zudem sollten die Kassen bedenken, dass der rasche Hubschraubereinsatz oft sehr hohe Heilungskosten verhindert.

"Natürlich wird im Winter manchmal mit den Rettungshubschrauber übertrieben, wenn Wintersportorte etwa mit einem eigenen Stützpunkt werben", so Spadiut. Die in der Studie geäußerte Erreichbarkeit innerhalb von 15 Minuten kann im Ernstfall aber schon viel zu lange sein. Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass ein Notarzthubschrauber bei einem Einsatz oft mehr als eine Stunde blockiert ist - mehrmals am Tag. "Nur ein dichtes Netz garantiert, dass in diesem Fall ein anderer Helikopter rasch Hilfe leisten kann", erinnert der BZÖ-Gesundheitssprecher.

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