Lehrer-Benotung: Strache für Häupl-Bewertung

"Nicht beurteilt" und Abgang! - Sitzenbleiben unerwünscht

Wien (OTS/fpd) - Nachdem sich Bürgermeister Häupl kürzlich für die Benotung von Lehrern etwa durch Schüler, Eltern oder Schulinspektoren aussprach, fordert heute der Landesparteiobmann der FPÖ-Wien, NAbg. Heinz-Christian Strache den Bürgermeister der Stadt Wien auf, sich auch einmal selbst von der Wiener Bevölkerung für seine "Arbeit" bzw. sein Nichtstun bewerten zu lassen. Strache selbst würde den inaktiven Bürgermeister wegen des fehlenden Leistungsnachweises mit einem "nicht beurteilt" aus dem Rathaus verweisen. "Sitzenbleiben bringt nur ihm persönlich etwas, den Menschen in Wien würde es weiter zum Schaden gereichen."

Die Idee der Lehrerbenotung an sich sei nicht neu. Allerdings liege hier der Verdacht nahe, dass Häupl den Lehrern die Schuld für seine gescheiterte Integrationspolitik in die Schuhe schieben will. Tatsache sei aber, dass die Bildungsstandards in Wien durch die Multikulti-Politik der SPÖ und integrationsunwillige Zuwanderer vor allem aus der Türkei massiv gesunken sind. Dafür jetzt die Lehrer verantwortlich machen zu wollen, ist schäbig und durchsichtig, so Strache.

Die Vermittlung von Bildung sei in der Schule längst in den Hintergrund gerückt. Anstelle dessen müsse nun erst einmal wertvolle Zeit vergeudet werden, um die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Unterricht, nämlich die Beherrschung der Deutschen Sprache sowie die Einhaltung der in Österreich übliche Verhaltensregeln, zu schaffen. Hätte Häupl die FPÖ-Forderung "Erst Deutsch - dann Schule" nicht jahrelang ignoriert und die Zuwanderer hofiert, so bräuchte sich der gescheiterte Bürgermeister nicht auf Sündenbocksuche zu begeben, meint Strache abschließend. (Schluss) hn

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