SP-Prokop: Alt-Ottakring bleibt Schutzzone!

Ins Stammbuch der ÖVP: Alter Ort bleibt vor Verbauung geschützt! Ottakring hat echte Weinberge!

Wien (OTS/SPW-K) - Empört zeigt sich der Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop über ÖVP-Ideen, den "Alten Ort" zu einem quasi-Weinberg aus der Retorte umzugestalten: "Es kann nicht sein, dass man mit nicht durchdachten Ideen die Ottakringerin-nen und Ottakringer verunsichert und vor den Kopf stößt. Seit dem Bekanntwer-den dieser ÖVP-Idee ist jeder Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern von die-sem Thema überschattet", sagt der Bezirksvorsteher kopfschüttelnd.

"Es ist bekannt, dass der 'Alte Ort' in einer Schutzzone liegt. Bis zur Otakringer VP dürfte sich dieser Beschluss aus dem September 2004 noch nicht durchgesprochen haben. Anders ist diese städtebauliche Harakiri-Aktion der VP nicht zu erklären", wundert sich Prokop.

Dieser Vorschlag fügt sich nahtlos in die Reihe anderer seltsamer VP-Ideen zur Bezirksentwicklung ein. Dass die ÖVP in der Bezirksvertretung einen Baustopp für den Bereich Kornhäusel verlangt hat, habe man eigentlich schon für den Höhepunkt des Nonsens gehalten. Heute ist das Gebiet Kornhäuselvilla ein Schmuckstück im Bezirk mit tollen neuen Wohnungen und einem attraktiven Vor-platz. "Die ÖVP-Skurrilitäten gehen aber munter weiter. Dieser nun präsentier-te Koloss in direkter Nachbarschaft zur Kirche 'Alt Ottakring' würde den Kir-chengeherinnen und -gehern den schönen Vorplatz mit Bäumen und Blumenschalen nehmen und ihnen sicherlich missfallen", erläutert Prokop. Über die Linienfüh-rung der Linie 2 und die Auswirkungen für die Betriebe in diesem Bereich hüllt sich der ÖVP-Vorschlag überhaupt gänzlich in Schweigen.

"Wien ist dank einer koordinierten und verantwortungsvollen Politik eine Um-weltmusterstadt. Nur wenige Minuten vom 'Alten Ort' entfernt gibt es daher natürliche Weinberge, die ein echtes Naherholungs-Erlebnis bieten", sagt Pro-kop.
"Der 'Alte Ort' bleibt Schutzzone, darauf können sich alle Ottakringerinnen und Ottakringer und auch Besucherinnen und Besucher der Kirche, des Kinderta-gesheims, der Jugendzone, der Heurigenszene und vor allem die Anrainerinnen und Anrainer verlassen", schließt BV Prokop.
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