Häupl spricht sich für Uni-Bildungsreformen aus

Wien (OTS) - Mehr Personal, wie auch mehr Geld für den Universitätsbereich sei angesichts der laufenden Studentenproteste durchwegs diskutabel, meinte Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl am Dienstag auf Journalistennachfrage. Für Proteste, die sich gegen Einsparungen und gegen Studiengebühren aussprechen, empfinde er "ein hohes Ausmaß an Verständnis", Kritik am Bologna-Prozess lehne er jedoch ab. "Bildung ist eine der wichtigsten Investitionen der Gegenwart", formulierte Häupl weiter. Wien habe aufgrund des beitragsfreien Kindergartens auch mehr Geld für zusätzliche PädagogInnen in die Hand genommen.

Angesprochen auf das Thema Evaluierung von Lehrern präzisierte Häupl: Es gehe ihm weder um ein "Lehrer-Bashing", noch darum, die Frage der Evaluierung von AHS/BHS-Lehrern auf eine "lehrergewerkschaftliche Frage zu verengen": Nichtsdestoweniger sei eine qualitätsgesicherte Überprüfung "alle drei bis fünf Jahre" anderswo im internationalen Bildungsbereich längst Normalität. Man dürfe nicht so tun, "als ob bei uns angesichts mittelmäßiger Ergebnisse bei diversen Rankings alles bestens wäre". Die Bestellung des Wiener ÖVP-Spitzenkandidaten Wissenschaftsminister Johannes "Gio" Hahn zum EU-Kommissär nehme er kommentarlos zur Kenntnis, so Häupl abschließend. (Schluss) hch

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