Strache: Bestellung Hahns zum EU-Kommissar ist Bankrotterklärung der Bundesregierung

ÖVP will Hahn vor Wiener Wahlniederlage nach Brüssel entsorgen

Wien (OTS) - Die Entsendung von Johannes Hahn in die EU-Kommission komme einer Bankrotterklärung der Bundesregierung gleich, meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Hahn sei sowohl als Wissenschaftsminister wie auch als Wiener ÖVP-Obmann gescheitert. Und dafür werde er jetzt mit dem Kommissarsposten belohnt.

Der wochenlange rot-schwarze Zank habe Österreich außenpolitisch schweren Schaden zugefügt und unser Land international lächerlich gemacht. "SPÖ und ÖVP haben ihre eigenen Befindlichkeiten einmal mehr über das Wohl Österreichs gestellt", erklärte Strache. Die EU-Kommission würden diese beiden Parteien offenbar als Ausgedinge für gescheiterte Politiker betrachten. Zu befürchten sei auch, dass Österreich jetzt mit einem unbedeutenden Ressort abgespeist werde.

Es stelle sich auch die Frage, wie jemand, der als Wissenschaftsminister völlig versagt habe, jetzt in der Kommission reüssieren solle. Lösungskompetenz habe er bisher keine gezeigt. Ganz offensichtlich halte die ÖVP Hahn als Zugpferd für die Wiener Wahlen im kommenden Jahr für ungeeignet. Deshalb werde er rasch nach Brüssel entsorgt, egal, ob das für Österreich von Vorteil sei oder nicht, kritisierte Strache.

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