FPÖ-Karlsböck: Schweinegrippe-Impfung ist sinnvoll!

Wien (OTS) - "Wer angesichts des tragischen Falles jenes elfjährigen Mädchens in Innsbruck, das wegen der Schweinegrippe mit dem Tod ringt, noch immer nicht den Ernst der Lage erkannt hat, dem ist nicht zu helfen", sagte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Alleine dieser eine Fall sei einer zu viel, so Karlsböck, denn mit einer rechtzeitigen Impfung wäre dieser schwere Verlauf zu verhindern gewesen.

Vor knapp einer Woche hätten sich zahlreiche Promis in einer bunten Tageszeitung noch damit gebrüstet, sich sicher nicht impfen zu lassen und die Schweinegrippe als Hysterie abgetan, erinnerte Karlsböck. Dies habe zu einer Verunsicherung der Bevölkerung beigetragen und sei kontraproduktiv gewesen, kritisierte Karlsböck. "Es ist egal was Promis von der Impfung halten - das sind Laien", so Karlsböck, der daran erinnerte dass WHO, EU, EMEA (europäische Arzneimittelzulassung) und US-Behörden hochrangige Experten beschäftigen, die sich allesamt für diese Impfung ausgesprochen hätten.

"Die Schweinegrippe darf nicht unterschätzt werden. Ich selbst bin mit gutem Beispiel voraus gegangen und habe mich am Test-Impfprogramm beteiligt", berichtete Karlsböck, der auch über keinerlei Nebenwirkungen zu leiden hatte. "Ich halte auch die Diskussion über angebliche Nebenwirkungen, die zumeist von uninformierten Laien geführt wird, für entbehrlich", so Karlsböck. "Was ist ein für zwei Tage geröteter Punkt am Oberarm schon, verglichen mit dem tragischen Schicksal jener Elfjährigen in Innsbruck?" Hier sollte wohl der gesunde Menschenverstand ausreichen, um eine Risikoabwägung zustande zu bringen, so der freiheitliche Ärztesprecher.

Zwar verlaufe die Schweinegrippe derzeit in den meisten Fällen harmlos, es gebe aber auch Ausnahmen, wie der Fall des elfjährigen Mädchens in Innsbruck beweise, sagte Karlsböck. "Impfen ist die billigste, effektivste und einfachste vorsorgemedizinische Maßnahme, die es gibt. Sie wirkt allerdings nur, wenn man sich auch impfen lässt", sagte Karlsböck. "Ich fordere daher den Herrn Gesundheitsminister dringend auf, eine Aufklärungskampagne zu starten, um den Österreichern - die bekanntlich Impfmuffel sind - den Sinn dieser Impfung klar zu machen", schloss Karlsböck.

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