Vorletzte Ausbauphase des Ring-Rund-Radweges abgeschlossen

Neue Zweirichtungs-Radwege entlang des Rings freigegeben

Wien (OTS) - Vergangene Woche wurden die verbesserten Strecken am westlichen und östlichen Ring-Rund-Radweg für die RadfahrerInnen freigegeben. Ein großer Teil der Lücken in der Parallelführung entlang des Rings konnte geschlossen werden.

Die MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau baut das Wiener Radwegnetz zügig aus. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der übergeordneten Radverkehrsplanung der MA 18 - Stadtplanung und der MA 46 - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten.

Steigerung von Verkehrssicherheit und Komfort

Die Neugestaltung des Ring-Rund-Radweges hat zum Ziel die Verkehrssicherheit an unübersichtlichen Stellen zu steigern und Rad-und FußgängerInnenverkehrs klarer zu organisieren. Weiters wurden die Kapazitäten des Radweges erhöht.

Für mehr Sicherheit und Überblick sorgen neue Blockmarkierungen auf der Fahrbahn, die FahrradfahrerInnen mehr Aufstellfläche im Kreuzungsbereich sicherstellen. An besonders exponierten Abschnitten sorgt eine rote Fahrbahnkennzeichnung für eine sicherere Orientierung und Zuordnung der verfügbaren Verkehrsfläche.

Am Stubenring/Parkring zwischen Oskar Kokoschka-Platz und Johannesgasse wurde ein Zweirichtungsradweg auf der inneren Ringseite eingerichtet. Am Schottenring, von Hohenstaufengasse bis Franz-Josefs-Kai sowie am Schubertring können nun auch beide Alleestrecken vom Radverkehr genutzt werden.

Vorletzte Erweiterungsphase abgeschlossen

Mit den jetzt fertiggestellten Streckenabschnitten konnte die dritte von vier Ausbaustufen erfolgreich dem Verkehr übergeben werden. Der letzte Ring-Rund-Radwegabschnitt im Bereich der Museen hin zum Schwarzenbergplatz soll frühestens 2010 in Angriff genommen werden.

Die meisten RadfahrerInnen in den Innenbezirken

In Wien fahren deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad als noch vor fünf Jahren. Am häufigsten fahren die WienerInnen in den Innenbezirken Rad. Auf dem Ring-Rund-Radweg fahren werktags durchschnittlich 3.100 RadlerInnen zur Arbeit, zur Ausbildung oder zum Einkaufen. An den Wochenenden sind hier ca. 2.000 RadfahrerInnen unterwegs. Zu Spitzenzeiten sind es sogar rund 6.000. Der Ring-Rund-Radweg, einer der ersten Radwege Wiens, kann mit diesem Ausbau seine Kapazität erheblich erweitern.

Folgende Streckenabschnitte werden nun dem Radverkehr übergeben:

o Stubenring/Parkring - Oskar-Kokoschka-Platz bis Johannesgasse: ehemalige innere Reitalleestrecken (links und rechts der Fahrbahn) o Universität: Anbindung an die Universitätsstraße o Schottenring, von Hohenstaufengasse bis Franz-Josefs-Kai, äußere Reitallee

(Schluss) han

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