Josef Ackerl: "Aktive Wirtschaftspolitik heißt: jetzt aktiv auf Quelle Österreich zugehen!"

Für Quelle und rund 1.400 MitarbeiterInnen ist es "30 Sekunden vor 12" - Bundesregierung darf nicht abwarten, muss unterstützende Signale senden!

Linz (OTS) - Laut Management ist es für die Österreich-Tochter des insolventen deutschen Quelle-Konzerns "30 Sekunden vor 12". "Das leider völlig unverschuldet, denn Quelle Österreich und die 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben verantwortungsbewusst gewirtschaftet!" so heute der gf. Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, LH-Stv. Josef Ackerl. "Darum darf dieses Unternehmen und seine Belegschaft von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Die Bundesregierung muss geeignete Maßnahmen setzen, um das Unternehmen zu retten!"

Abwarten und zusehen, wie es weitergeht, ist jedenfalls die falsche Vorgehensweise, so Ackerl: "Aktive Wirtschaftspolitik heißt: auf das Unternehmen zugehen, Unterstützung signalisieren, entsprechende Maßnahmen vorbereiten!"
Die Stadt Linz hat es bereits einmal vorgemacht und dem Standort Linz mit seinen rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Haftung den Fortbestand gesichert. "Jetzt bedarf es aber intensiverer Maßnahmen zur Rettung eines an sich überlebensfähigen Unternehmens, das nur durch die Turbulenzen des Mutterkonzerns in seiner Existenz gefährdet ist!" so heute der geschäftsführende Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, Landesrat Ackerl, zur Situation von Quelle Österreich. Welche Maßnahmen das sind, müsse von Vertretern der Bundesregierung im Gespräch mit der Unternehmensleitung herausgefunden werden. "Ich verstehe ja unter aktiver Wirtschaftspolitik, dass die Politik aktiv auf die Unternehmen -insbesondere jene, die unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind - zugeht, mit ihnen bespricht, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, und dann die entsprechenden Maßnahmen setzt!" so Ackerl. "Momentan habe ich aber eher den Eindruck, dass die Bundespolitik -insbesondere das Wirtschafts- und Finanzministerium - vor der Krise sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange und hofft, dass irgendeine unsichtbare Hand die Herausforderungen für sie verschwinden lässt!" Diese unsichtbare Hand gibt es aber nicht, so Ackerl weiter: "Es ist nun einmal ureigenste Aufgabe der Politik, sich diesen Herausforderungen zu stellen und Auswege aus der Krise zu finden!" Darum fordert Ackerl die Bundesregierung, vor allem den Wirtschafts-und den Finanzminister, auf, endlich aktiv zu werden, das Gespräch mit Quelle Österreich zu suchen und daraus resultierende Schritte raschest einzuleiten.

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