Korun: Fekter versteht Integration als Sanktionspolitik

Innenministerin ignoriert Lehrplatzkrise völlig

Wien (OTS) - "Innenministerin Fekter versteht unter Integration offenbar ausschließlich Sanktionspolitik. Ihr Vorschlag, Familienbeihilfe nur auszuzahlen, wenn MigrantInnen einen Lehrplatz nachweisen, ist ein Hohn", kritisiert die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun. Angesichts der herrschenden Wirtschaftskrise scheine die ÖVP-Politikerin zu ignorieren, dass unzählige Jugendliche - mit und ohne österreichische Wurzeln -vergeblich und verzweifelt einen Ausbildungsplatz suchen. "Fekter will in dieser angespannten Lage für nicht-österreichische Jugendliche noch eins draufsetzen: Kein Lehrplatz, keine Familienbeihilfe. Sie sollen also für die allgemeine Wirtschaftskrise doppelt bestraft werden." Sollte so ein Vorschlag überhaupt denkbar sein, dann nur, wenn es auf der anderen Seite auch eine Lehrplatzgarantie für alle Jugendlichen gebe. "Wenn Fekter als Integrationsministerin reüssieren will, sollte sie sich mit den zuständigen MinisterInnen Schmied und Hundstorfer gemeinsam daran machen, gleiche Chancen im Bildungs- und Ausbildungssituation zu schaffen", fordert die Grüne abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002