BZÖ-Petzner zu Albertina: Unbezahlbare Kunstwerke, die gesichert werden müssen

Wien (OTS) - "Hier geht es um unbezahlbare Kunstwerke, die
gesichert werden müssen", erklärte BZÖ-Kultursprecher Stefan Petzner in der Debatte um die zahlreichen Wassereinbrüche im Speicher der Albertina. Verantwortlich für den Bau sei die Burghauptmannschaft also auch Wirtschaftsminister Mitterlehner und - für die Planung -sein Vorgänger Bartenstein. Damit sei laut Petzner zwar die Frage nach der politischen Verantwortung geklärt, "die Konsequenzen sind aber bisher ausgeblieben", kritisierte Petzner.

"Das kann nicht der Umgang der Kulturnation Österreich mit Kunstwerken sein", so Petzner zu der Tatsache, dass der Dürer-Hase -zur Risikostreuung - nicht im Speicher sondern in einem Tresor aufbewahrt wurde. Nun sei es wichtig, einen weiteren Schaden für Kunstwerke und die Steuerzahler zu verhindern. Durch die Wassereinbrüche seien schon Kosten von rund einer Million Euro entstanden. Petzner: "Ich fordere Mitterlehner auf, Konsequenzen in Burghauptmannschaft zu ziehen und auch die Haftungsfrage zu klären!"

Petzner verlangte auch, die Gefahr für unbezahlbare Kunstwerke im Tiefspeicher durch die Wassereinbrüche zum Anlass zu nehmen, generell den Schutz zu kontrollieren. "Die Albertina ist der Anlass, österreichweit die Sicherheit für Kunstwerke in Galerien und Museen zu prüfen", so der BZÖ-Kultursprecher.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0010