Katzian: Soziale Gerechtigkeit heißt, dass die ArbeitnehmerInnen nicht unter die Räder kommen

Sozialtransfers sind keine Almosen, sie sind der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält

Wien (OTS/SK) - "Was heißt soziale Gerechtigkeit? Für die Sozialdemokratie heißt das, dafür zu sorgen, dass die ArbeitnehmerInnen nicht unter die Räder kommen. Andere hingegen schüren mit Begriffen wie Faulbett oder Hängematte Neid und Missgunst. Sozialtransfers sind keine Almosen, sie sind der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält." Weiters beschuldigte Katzian die ÖVP, das Ziel zu verfolgen, von den Verteilungsproblemen im Land ablenken zu wollen: "Sie schüren Neid, um dafür zu sorgen, dass die Grassers, die Meischbergers und ähnliche wieder ungeschoren davonkommen. Die ArbeitnehmerInnen tragen 60 Prozent der Steuerlast und leisten mit Einkommenseinbußen und Arbeitslosigkeit bereits ihren Beitrag an der Krisenbewältigung." ****

Auch erklärte Katzian, es könne kein Zufall sein, dass bei den Überlegungen zur Finanzierung der Kosten der Krise und zur Konsolidierung des Haushalts eine Sozialdebatte mittels des Sozialtransferkontos gestartet werde: "Reden sie nicht um den heißen Brei herum, nennen sie das Konto doch Sozialabbau-Konto." Er riet ÖVP und BZÖ eher über die Offenlegung und verstärkte Transparenz von Unternehmensförderungen, der Subventionen im Agrarbereich, Boni und Sonderdividenden von Managern und Eigentümern oder über die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen nachzudenken. (Schluss) mx

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