Zulässigkeit der VKI-Sammelklage offen

Behauptete Schadenssumme weiter reduziert

Wien (OTS) - Das Wiener Handelsgericht hat in der heutigen ersten Tagsatzung im Rechtsstreit AWD/VKI einen schriftlichen Beschluss über die Zuständigkeit des Gerichts bzw. über die Zulässigkeit der vom VKI eingebrachten Sammelklage angekündigt. Aufgrund der Komplexität der Rechtslage wurde diesbezüglich heute noch keine Entscheidung getroffen.

Der VKI hat heute eingestanden, dass er die Anzahl der in der Klage angeführten Anleger reduzieren muss, da diese ihre Immofinanz-Aktien gar nicht von AWD vermittelt bekommen haben. Auch in anderen Punkten musste der VKI Nachbesserungen vornehmen, da er in seinem Schriftsatz unzutreffende Angaben zu den Zahlen der von in der Klage vertretenen Anlegern gehaltenen Immofinanzaktien getätigt hatte. Weiters musste der VKI die behauptete Schadenssumme aufgrund der zwischenzeitigen Erholung der Aktienkurse um rund ein Drittel reduzieren.

Die wiederholte Behauptung des VKI, bei den in der Klage enthaltenen Beratungsfällen, sei eine eindeutige Systematik zu erkennen, weist AWD zurück.

AWD hatte seit dem Start der VKI-Kampagne gegen das Unternehmen im Herbst des vergangenen Jahres Gespräche und eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes angeboten. Vorschläge, Beschwerden von Anlegern über Kursverluste bei Immofinanz-Aktien gemeinsam zu prüfen, hat der VKI wiederholt abgelehnt.

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