Lapp: ORF stellt sich den Herausforderungen

Wesentliche Reformvorhaben sind bereits auf Schiene

Wien (OTS/SK) - "Der einzige Beitrag der Freiheitlichen zur Medienpolitik dieses Landes ist es, den ORF und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlecht zu reden, ohne auf Daten und Fakten zu achten", stellte SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp anlässlich der Wortmeldungen der FPÖ bei der Nationalratsdebatte am Mittwoch zum ORF-Rechnungshofbericht fest. "Der ORF ist ein erfolgreiches Medienunternehmen, obwohl sich die Anzahl der Konkurrenzsender in dem Berichtszeitraum 2004 bis 2007 verdoppelt hat. Er hat eine zukunftsträchtige Gesamtstrategie vorgelegt und wesentliche Reformschritte bereits getätigt", so Lapp. ****

Der FPÖ sei wohl entgangen, dass es inzwischen eine Einigung zwischen Belegschaft und Generaldirektion mit einem Einsparungspotential von 22 Millionen Euro gebe, merkte die SPÖ-Abgeordnete kritisch an. Zusätzlich sollen weitere knapp 30 Millionen Euro durch die Nicht-Nachbesetzung von Abgängen eingespart werden, was in Summe nur für das Jahr 2010 Einsparungen bei den Personalkosten von ca. 50 Millionen bedeutet. Von den 57 Empfehlungen des Rechnungshofes seien überdies bereits 45 umgesetzt oder in Umsetzung, was die Handlungsfähigkeit und Handlungswilligkeit des Unternehmens verdeutliche. "In den kommenden Jahren wird es eine Nulllohnrunde geben, für Manager sind keine Boni und Valorisierungen vorgesehen. Der ORF unternimmt große Anstrengungen, die wirtschaftlichen Herausforderungen anzunehmen. Die jüngsten Angriffe der Freiheitlichen und orangen Abgeordneten auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sind dabei besonders perfide. Der ORF hat demonstriert, dass er zu einschneidenden Maßnahmen bereit ist, nun ist es an der Politik, die geeigneten Rahmenbedingungen zu sichern, damit das Medienflaggschiff ORF auch weiterhin gut Kurs halten kann", merkte die SPÖ-Angeordnete abschließend an. (Schluss) gd/cv

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