Hakel: Intakte Natur ist wichtiger Wettbewerbsvorteil

Hell - Hervorragendes Ergebnis für Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Wien (OTS/SK) - Im Bericht des Wirtschaftsministeriums über die Lage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sei festgehalten, dass "der intakte Natur- und Lebensraum ein wichtiger Wettbewerbsvorteil des österreichischen Tourismus" sei, so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel am Donnerstag im Nationalrat. Dies gelte ebenso für die Nationalparks in Österreich, so die steirische Abgeordnete, die hier auch die Bedeutung der angrenzenden Tourismusregionen (im Bezirk Liezen u.a.: Dachstein-Tauern-Region, Nationalpark Gesäuse) unterstrich. Diese Regionen seien "durch ihr Tourismusangebot einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Bezirk" - so arbeiteten etwa im Bezirk Liezen rund 11 Prozent der Gesamtbeschäftigten im Tourismus. SPÖ-Nationalratsabgeordneter Johann Hell zeigte sich erfreut darüber, dass die Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Gegensatz zu anderen Branchen im Jahr 2008 ein "hervorragendes Ergebnis eingefahren hat". Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten die mehr als 180.000 Beschäftigten, die direkt mit dem Tourismus verbunden sind. ****

Die Zusammenarbeit der einzelnen Regionen und die daraus resultierenden Erfolge belegten die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raums, so Hakel, die in Richtung der steirischen ÖVP-Verkehrslandesrätin betonte: "Eine ganzheitliche Strategie für die österreichischen Nationalparks bedeutet nicht, dass man die Gesäuse-Eisenbahn einstellt, die durch den Nationalpark geht. Denn dies ist eine verkehrspolitische Katastrophe für die Menschen vor Ort, und es verhindert auch die Möglichkeit einer verstärkten Tourismusförderung."

Hell: Gemeindeübergreifende Projekte im Tourismusbereich fördern

Kritisch sieht Hell die "teilweise familienfeindlichen Arbeitsbedingungen und die teilweise geringen Aufstiegs-Chancen" in der Tourismuswirtschaft. Unterstrichen wurde von Hell die Bedeutung kleiner regionaler Projekte in Bezug auf die Beschäftigung. "Die Bedeutung der kleinen Gemeinden für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist in der Vergangenheit dramatisch unterschätzt worden, daher sind verstärkte Ansätze für gemeindeübergreifende Projekte entsprechend zu fördern." Jetzt gelte es, "gemeinsam die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, dass sich die Tourismuswirtschaft im weltweiten Wettbewerb auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entsprechend aufstellen kann", so Hell. (Schluss) mb

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