Trauer um Fritz Csoklich (1 a)

Kapellari: Demokratie und Kirche haben zu danken

"Mit Fritz Csoklich ist einer der profiliertesten katholischen Journalisten der Nachkriegszeit in die Ewigkeit gerufen worden", sagte der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari in einem Nachruf. "Sowohl die österreichische Demokratie wie auch die katholische Kirche haben ihm viel zu danken. Als Katholik war er sehr stark geprägt durch das Zweite Vatikanische Konzil und hat viele darauf bezogene Aufbruchsbewegungen mit vorbereitet oder nachher gefördert. Namens der Diözese Graz-Seckau und im eigenen Namen bringe ich dem Haus 'Styria' und der Familie Csoklich herzliche christliche Anteilnahme zum Ausdruck", stellte der steirische Bischof wörtlich fest. Über den Tod hinaus sei Csoklich vor allem Vorbild in der Reflexionstauglichkeit seines Glaubens sowie in seinem Bemühen um eine "behutsame und zugleich geradlinig unbeirrte Erneuerung des katholischen Lebens".

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