AUVA: Wechsel in der Selbstverwaltung

Zu einem Wechsel in der Selbstverwaltung der AUVA (Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt) kam es in der heutigen Vorstandssitzung

Wien (OTS) - MMag. Johannes Kasal, Vorstandsmitglied und 2. Obmannstellvertreter, scheidet aus der Selbstverwaltung der AUVA aus. Er übernimmt andere herausfordernde Aufgaben in der Wirtschaft! Ihm folgt Abg. z. NR Werner Amon MBA, Klubobmannstellvertreter der ÖVP, als Dienstnehmervertreter. Wechsel auch an der Spitze der Kontrollversammlung: Die bisherige Vorsitzende Mag. Ingrid Reischl, Leiterin des Geschäftsbereichs Grundlagen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, scheidet aus. Sie wurde kürzlich zur Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse gewählt. Ihr folgt Karl Dürtscher, Regional-Geschäftsführerstellvertreter der GPA.

Obmann Römer und 1. Obmannstellvertreter Maier bedankten sich bei den ausscheidenden Mitgliedern der Selbstverwaltung für die kritisch-konstruktive Zusammenarbeit in Bezug auf die Leitung und die Kontrolle des Hauses und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihren Nachfolgern. "Es ist eine herausfordernde Aufgabe, da sich die AUVA zurzeit in einem umfassenden Optimierungsprozess befindet, dessen Ziel die Positionierung und Stabilisierung des Unternehmens im kommenden Jahrzehnt ist", betonte AUVA Obmann KommR Renate Römer anlässlich des Wechsels.

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt ist die gesetzliche Unfallversicherung für 3,2 Millionen Erwerbstätige und 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und wird von Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Beitragszahlern und Versicherten) in "Selbstverwaltung" geführt.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,6 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,6 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,6 Mio. Angestellte, 400.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2008 rund 61 Mio. Euro investiert.

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