Mölzer: Dem Rat der Kärntner Slowenen geht es nur darum, Zwietracht zu säen

Erfolg der Kärntner Konsensgruppe soll in der Untersteiermark fortgesetzt werden - deutsche Restminderheit kann von gemeinsamer Veranstaltung am Sonntag profitieren

Wien (OTS) - Als völligen Unsinn bezeichnete der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer die heute im Umfeld einer Pressekonferenz im Haus des "Slowenischen Weltkongresses" in Laibach/Ljubljana getätigten Aussagen der Vertreters des Rates der Kärntner Slowenen, Karel Smolle, wonach die Kulturveranstaltung am kommenden Sonntag in Marburg/Maribor, an der auch die Kärntner Konsensgruppe teilnimmt, der Germanisierung Marburgs diene. "Damit hat der Rat der Kärntner Slowenen zu verstehen gegeben, dass er an einem gedeihlichen Miteinander der Volksgruppen kein Interesse haben und dass es ihm in erster Linie darum geht, Zwietracht zu säen", erklärte Mölzer.

Denn die Kärntner Konsensgruppe, so Mölzer, habe in den vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet. "Gerade auch unter Mitwirkung des Kärntner Heimatdienstes konnte Misstrauen abgebaut und Vertrauen geschaffen werden, was ein großer Erfolg ist. Und was in Kärnten erfolgreich begonnen wurde, soll nun in der Untersteiermark fortgesetzt werden, wovon insbesondere die deutsche Restminderheit profitieren kann. Es geht also um Gegenseitigkeit", unterstrich Mölzer, der auch Vorstandsmitglied des Kärntner Heimatdienstes (KHD) ist.

Weiters wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass es ein Humbug sei, ihm wegen des Gebrauchs der deutschen Bezeichnung "Marburg" für "Maribor" Germanisierungspläne zu unterstellen. "Es geht um das Denkmalprinzip. Schließlich hatte Marburg vor hundert Jahren eine klare deutsche Bevölkerungsmehrheit. Und wenn jemand "Mailand" für "Milano" sagt, kommt ja auch niemand auf die Idee, von einer Germanisierung zu sprechen", so Mölzer.

Allerdings dürfe der Erfolg der sogenannten Kärntner Konsensgruppe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Republik Slowenien endlich ihre Verpflichtung gegenüber der Restminderheit der deutschen Altösterreicher zu erfüllen habe. "Das österreichisch-slowenische Kulturabkommen ist umzusetzen, und die Diskriminierung der deutschen Restminderheit, die erst durch Mord und Vertreibung durch die kommunistischen Tito-Partisanen nach Ende des Zweiten Weltkriegs zu einer Restminderheit geworden ist, hat aufzuhören", schloss der freiheitliche EU-Mandatar.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0020