Schweizer Banken in Österreich - vom Steuer- zum Serviceparadies

Wien (OTS) - Im Sommer/Herbst 2008 hat der Handel mit nachrangigen Krediten aus USA das Finanz- und Wirtschaftssystem weltweit in die Krise gestürzt. In Europa, auf der ganzen Welt gerieten Banken an den Rand des Abgrundes und darüber hinaus. Wie wurde der Finanzplatz Schweiz durch die globale Finanzkrise tangiert? Wie hat sich die sprichwörtliche Schweizer Vorsicht in der Realität der Krise bewährt? Was für Qualitäten haben die Schweizer Banken: Profitieren sie nur vom Bankgeheimnis und anderen Standortvorteilen?
Am 12. November 2009 lädt die Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein (HKSÖL) zur Veranstaltung "Schweizer Banken in Österreich - vom Steuer- zum Serviceparadies" ins Hotel Sacher Wien. Mit dieser Veranstaltung will die HKSÖL einem österreichischen Fachpublikum Hintergründe und Zusammenhänge zur Thematik besser verständlich machen.

Die Schweiz wird traditionell als sicher, zuverlässig und werthaltig wahrgenommen. Gerade Schweizer Banken gelten als Finanzexperten, die durch fachliche Qualität und durch ihre Vorsicht über Jahre hinweg bessere Resultate als Finanzinstitutionen aus anderen Ländern erzielten. Auch in Österreich sind Unternehmen wie Crédit Suisse, Bank Sarasin und UBS wichtige Markt-Teilnehmer, deren gute Wettbewerbsposition nicht zuletzt damit zusammen hängt, dass sie ihre eigene Position laufend überdenken und innovativ verbessern. Haben diese Fähigkeiten die Schweizer Banken unterstützt, die Krise 2008 besser als ihre Mitbewerber aus anderen Ländern durchzustehen? Sind neue Regeln und Gesetze für die Finanzmärkte nötig und wie müssten sie beschaffen sein? Wie würden solche neue Regulatorien das Cross Border-Geschäft von Schweizer Banken beeinflussen? Was für Folgen hat die schrittweise "Aufweichung" des Bankgeheimnisses für österreichische Kunden?

Die Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein organisiert am Donnerstag, 12. November 2009, im Hotel Sacher Wien in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft eine hochkarätige Informations-Veranstaltung zum Thema "Schweizer Banken in Österreich - vom Steuer- zum Serviceparadies".

Kernstück der Veranstaltung ist das Impulsreferat von Dr. Urs Ph. Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung. In seinem Vortrag wird Dr. Roth auf die traditionellen Stärken des "Swiss Banking" eingehen, die Bedeutung von kontinuierlicher Innovation in diesem Bereich und die jüngsten regulatorischen Entwicklungen beleuchten: Wie kann und soll der Schutz der Privatsphäre im Bankensektor bewahrt bleiben, wie wird sich das Bankgeheimnis im europäischen und internationalen Kontext entwickeln?

Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Eduard Lechner von der Universität Wien, Dr. Ralf Seiz von der Universität St.Gallen und Ermes Gallarotti von der Neuen Zürcher Zeitung mit Dr. Urs Ph. Roth Fragen zur Zukunft des Schweizer Bankengeschäfts und erörtern, ob "Swiss Banking" auch in Zukunft ein Qualitätsmerkmal sein wird.

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Urs Weber, Generalsekretär
Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein
Schwindgasse 20, 1040 Wien
Tel.: +43 1 512 59 59 73, weber@hk-schweiz.at

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