Belakowitsch-Jenewein: Kinderbetreuungsgeld - Änderung geht in falsche Richtung

Es darf keine Benachteiligung für Eltern geben, die Ihre Kinder über einen längeren Zeitraum selbst betreuen wollen

Wien (OTS) - "Die heute beschlossene Änderung beim Kinderbetreuungsgeld geht in die völlig falsche Richtung", so FPÖ-NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Sie erklärt, dass nun "Eltern besonders gefördert werden, die sich für die Kurzvariante entscheiden. Nicht nur, dass diese monatlich bis zu 2.000 Euro bekommen, können sie bei sozialer Bedürftigkeit zusätzlich einen Zuschuss bekommen".

"Gerade junge Eltern sollen damit dazu verführt werden, rasch in den Arbeitsprozess zurück zukehren", kritisiert Belakowitsch-Jenewein und hält fest: "Eine Gesellschaft, die sich zu Kindern bekennt und der Kinder wichtig sind, hat auch die Verpflichtung für deren Wohlbefinden zu sorgen. Liebevolle Zuwendung und Fürsorge in der Familie sind gerade in den ersten Lebensjahren wichtig für die weitere psychische Entwicklung von Kindern."

"Daher fordern wir Freiheitliche eine familienfreundliche Politik, die sich an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder orientiert. Es darf keine Benachteiligung für jene Eltern geben, die Ihre Kinder über einen längeren Zeitraum selbst betreuen wollen", betont Belakowitsch-Jenewein.

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