Rübig: Mehr EU-Geld für Forschung und Bildung

Rübig-Initiative 'Erasmus für Journalisten' in EU-Budget aufgenommen

Brüssel, 22. Oktober 2009 (OTS-PD) Heimische Forschungs- und Entwicklungsprojekte und innovative Familienbetriebe können 2010 mit mehr Geld aus Brüssel rechnen. "Das Europaparlament setzt mit seinen Prioritäten für den EU-Haushalt 2010 massiv auf Forschung, Bildung und KMU-Förderung. Das ist für uns der richtige Weg aus der Wirtschaftskrise", freut sich der Haushaltsexperte des ÖVP-Europaklubs, Dr. Paul Rübig, über eine erfolgreiche erste Lesung des EU-Haushalts für das kommende Jahr. "Die Europäische Volkspartei hat sich mit ihren ausgewogenen und zukunftsfähigen Ideen durchgesetzt. Es gibt mehr EU-Geld für Aus- und Weiterbildung, wir haben eine neuerliche Aufstockung des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation durchgesetzt", ist Rübig hochzufrieden. Aber auch im Energiebereich tut sich Einiges: Das EU-Programm 'Intelligente Energie' soll um weitere 8 Mio. Euro, der Bereich 'Forschung im Energiebereich' um rund 6 Millionen auf 128 Mio. Euro angehoben werden. Das Europaparlament sorgt auch im Bereich Klimaschutz vor und stellt für den Budgetbereich 'Umwelt und nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen, einschließlich Energie' zusätzliche 50 Millionen Euro ein. ****

Energisch betrieben wurde von Rübig sein gewohntes Engagement für die europäischen Familienbetriebe. "Unsere KMU sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Sie sichern und schaffen die meisten Arbeitsplätze, sie zahlen die meisten Steuern. Gerade in der Wirtschaftskrise brauchen die Familienbetriebe unsere Unterstützung -und bekommen sie auch", betonte Rübig. Der 'Small Business Act' wird mit 1 Million Euro dotiert, für Forschungsprojekte von KMU sollen künftig rund 156 Millionen Euro zur Verfügung stehen. "Dass ermöglicht eine substantielle Unterstützung für unsere innovativen Familienbetriebe", freut sich Rübig, der die Budgetverhandlungen für die Europäische Volkspartei im Industrieausschuss führte.

Eine breite Mehrheit im Plenum konnte Rübig auch für seine Initiative 'Erasmus für Journalisten' finden. "In einer ersten Phase werden 500.000 Euro für ein europäisches Austauschprogramm für Journalisten zur Verfügung stehen", informiert Rübig. Das Erasmus-Mundus Programm für den Studentenaustausch soll fast 100 Mio. Euro erhalten, für Programme im Bereich Lebenslanges Lernen gibt es beinahe 1 Milliarde Euro. "Wir müssen in die Menschen investieren, in ihre Ausbildung, Weiterbildung und in das Potential. Nur mit geschulten Mitarbeitern und besten Absolventen kann die EU ihre weltweite Vorreiterrolle auch in den kommenden Jahren behalten und weiter ausbauen", so Rübig abschließend.

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