Mitterlehner: Polen ist wichtiger Partner bei Energieversorgung

Arbeitsgespräch zwischen Wirtschaftsminister Mitterlehner und Polens Vizepremier Pawlak - Wirtschaftslage, Energie und Opel als Themen

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat heute Polens Vizeregierungschef und Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Wichtigste Themen waren die wechselseitigen Rezepte zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise, der Energiebereich sowie die Causa Opel. "Um die weltweite Rezession erfolgreich zu bekämpfen, ist eine enge internationale Abstimmung und Vernetzung wichtiger denn je", betonte Mitterlehner bei dem Gespräch mit Pawlak im Wirtschaftsministerium in Wien. "Polen ist das einzige Land Osteuropas, das auch in der Krise ein Wirtschaftswachstum hat. Davon profitieren auch dort tätige österreichische Unternehmen", so Mitterlehner weiter. Beide Minister sprachen sich zudem für ein rasches Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages aus.

Ein Schwerpunkt der Gespräche war der Energiebereich. Wirtschaftsminister Pawlak zeigte sich hier an einer verstärkten Kooperation mit Österreich bei erneuerbaren Energien interessiert, was von Mitterlehner begrüßt wurde. Darüber hinaus betonte Mitterlehner die Bedeutung eines "solidarischen Ansatzes" auf EU-Ebene zur Steigerung der Energie-Versorgungssicherheit, wozu besonders die geplante Nabucco-Pipeline beitrage. "Die Gasmengen aus der neuen Nabucco-Pipeline können auch zu einer Verbesserung der polnischen Versorgungssicherheit beitragen", so Mitterlehner.

In der Causa Opel bekräftigte der Wirtschaftsminister die österreichische Position, wonach es Haftungen für das Opel-Werk in Wien geben könne, diese aber mit dem Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz (ULSG) in Einklang stehen müssen. Auch in Polen laufen angesichts des Standorts in Gliwice (Gleiwitz) Gespräche rund um den Magna-Opel-Deal.

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