Marek: Wir wollen Mut zum Kind machen - mit neuen Kinderbetreuungsgeldvarianten und den richtigen Rahmenbedingungen

Staatssekretärin stolz auf weiteren Meilenstein in der österreichischen Familienpolitik

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Sehr stolz, dass "wir einen weiteren Meilenstein in der österreichischen Familienpolitik beschließen können", zeigte sich Staatssekretärin Christine Marek heute, Donnerstag, im Nationalrat anlässlich der Debatte über das Kinderbetreuungsgeld. "Und wir arbeiten konsequent weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien." ****

Mit der zusätzlichen einkommensabhängigen Variante und der Verbesserung bei der Zuverdienstgrenze "haben wir ein sozial ausgewogenes Paket geschnürt, das Rahmenbedingungen für sozial schwächere Familien schafft und gleichzeitig besser qualifizierten jungen Leuten Mut zum Kind machen soll", so Marek weiter.

Gleichzeitig sei aber allen bewusst, dass Geld alleine das Problem der niedrigen Geburtenrate nicht löse. Marek: "Wir haben schon viel Geld an reinen Transferleistungen für Familien und zusätzliche Steuerentlastungen in die Hand genommen. Aber wir wissen, dass es auch an den richtigen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt, den Kinderwunsch zu realisieren. Das machen wir mit diesem Paket, das durch seine familien- und sozialpolitische Gestaltung Mut zum Kind machen kann."

Das Paket sei sehr komplex, räumte Marek ein. Daher "arbeiten wir mit Hochdruck an den geeigneten Informationsangeboten und werden auch auf unserer Homepage einen Kinderbetreuungsgeldrechner anbieten."

Die neuen Angebote mit insgesamt fünf verschiedenen Varianten berücksichtigen mehr denn je die individuelle Situation der Familien. "Familien haben höchst unterschiedliche Anforderungen und diese berücksichtigen wir bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung", so Marek. Dafür bestehe in Österreich nach wie vor Verbesserungspotential. "So viel Geld wie wir in dieser Bundesregierung für die Kinderbetreuungseinrichtungen in die Hand nehmen, wurde noch niemals zuvor in die Hand genommen." Es gebe allerdings - vor allem in der Bundeshauptstadt Wien - massive Probleme bei den Kindergärten. "Ich stünde einem Bundesrahmengesetz positiv gegenüber. Tatsache ist aber, dass wir in Österreich ein föderalistisches System haben und somit die Länder zuständig sind." Daher sei man dabei, grundlegende Standards mit dem Zugang der Qualitätsverbesserung für die Kinder umzusetzen, wie es im Regierungsprogramm verankert sei.

"Wir sind auf diesem Weg gut unterwegs und arbeiten konsequent an weiteren Verbesserungen", schloss die Staatssekretärin.
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