Findeis: Prognostizierte Kriminalität kann nur mit zusätzlichem Personal bekämpft werden

Niederösterreich braucht zumindest 500 PolizistInnen mehr

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Die Kriminalität wird in vielen Bereichen in den nächsten zehn Jahren überdurchschnittlich weiter ansteigen. Das ist das Besorgnis erregende Ergebnis einer brandaktuellen Untersuchung der Donau-Uni-Krems, an der heimische Sicherheitsexperten mitwirkten. "Eine neuerliche Welle an Straftaten kündigt sich an. Wie die Experten befürchten, werden aufgrund der wirtschaftlichen Krise noch mehr Einbrüche, Diebstähle, Überfälle und Betrügereien ins Land Einzug halten. Dazu kommen noch neue Deliktsformen wie etwa Betrug via Internet", sieht der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, dringenden Handlungsbedarf in Sachen Personalaufstockung bei der niederösterreichischen Exekutive. ****

Findeis weiter: "Die Polizei kann wegen Überlastung und Personalmangel viele Straftaten jetzt schon nicht mehr klären, für die Nachforschung ist einfach zu wenig Zeit. Kleinere Delikte werden in vielen Bereichen ohnehin nur mehr 'verwaltet'. Eine neuerliche Explosion der Kriminalität würde unweigerlich zum 'sicherheitspolitischen Supergau' führen. Nur eine nachhaltige Aufstockung des Personalstandes kann hier Abhilfe schaffen. In Niederösterreich brauchen wir mindestens 500 PolizistInnen mehr. Ebenso muss der Grenzeinsatz des Bundesheeres weiter bestehen bleiben, da die Soldatinnen und Soldaten eine wertvolle Unterstützungsarbeit für die Polizei leisten". Die NÖ Sozialdemokraten fordern jedenfalls von Innenministerin Fekter eine fixe Ausbildungsgarantie und zusätzliches Personal. "Wenn für Wien 450 zusätzliche BeamtInnen in einem Jahr zugesagt und möglich sind, so muss dies erst recht für das Bundesland Niederösterreich gelten", so Findeis.
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